Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Höhle von Altamira

- Höhle von Altamira -

Höhle von Altamira :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Höhle von Altamira

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Altamira
Altamira (Spanien)
DMS
Altamira
Altamira
Höhlenmalerei aus Altamira
Don Marcelino Sanz de Sautuola
Abbildung der Deckengemälde in de Sautuolas Veröffentlichung (1880)

Die Höhle von Altamira befindet sich in der Nähe der Stadt Santillana del Mar in Kantabrien, Spanien, 30 km westlich von Santander und ist bekannt für ihre steinzeitliche Höhlenmalerei. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Höhle und ihre Geschichte

Die Altamirahöhle wurde im Zeitraum von 16.000 v. Chr. bis zu ihrem Einsturz 11.000 v. Chr. genutzt. Sie umfasst eine Größe von mehr als 5500 m². Die Höhle wurde 1868 von einem Jäger durch das Verschwinden eines Jagdhundes entdeckt, und ihre Entdeckung sofort an den Grundbesitzer, Don Marcelino Sanz de Sautuola gemeldet, welcher daraufhin dort Ausgrabungen machte.

Die Höhle wurde erst zur Berühmtheit, als Don Marcelinos achtjährige Tochter Maria 1879 Abbilder von „Rindern“ an der Decke der Höhle erkannte. Wenig später stürzte die Höhle ein. Ihr Vater veröffentlichte daraufhin eine kurze Beschreibung der „prähistorischen Objekte in der Provinz Santander“. Sogar der spanische König Alfons XII. wurde in die Höhle eingeladen. Die Wissenschaftler dieser Zeit waren von der Echtheit und dem Alter der Malereien wenig überzeugt.

Der französische Prähistoriker Émile Cartailhac bezeichnete die Malereien als „vulgärer Streich eines Schmierers“, die er und seine Zeitgenossen nicht einmal ansehen wollten. Die Entdeckung musste fast 23 Jahre auf ihre Anerkennung warten. Erst als ähnliche Malereien in der Höhle von Font-de-Gaume bei Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil in der Dordogne (Frankreich) im Jahre 1901 bekannt wurden, änderte sich die Einstellung der französischen Forschung und Cartailhacs, der zum Sinnbild der archäologischen Ignoranz wurde. Er entschuldigte sich 1902 in einem Aufsatz (Mea culpa d´un sceptique) beim Marquis de Sautuola.

Die Höhle ist allerdings seit 1979 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugängig, da durch die warme Atemluft der Besucher schwere Schäden entstanden. Außerdem wurden Holzgeländer angebracht, worauf die Malereien anfingen zu schimmeln. Im Jahre 1998 wurde daher das spanische Geographieinstitut damit beauftragt den ca. 1500 m² großen Eingangsbereich originalgetreu nachzubilden. Mit ca. 40.000 Vermessungspunkten pro Quadratmeter wurde die Höhle vermessen und mit Schaumstoffplatten und originalgetreu bemalten Matten nachgebildet. Das Imitat liegt etwa 500 m von der historischen Höhle entfernt. Eine originalgetreue Kopie ist auch im Deutschen Museum in München zu sehen.

[Bearbeiten] Bilder

Die Höhle von Altamira enthält etwa 930 Bilder, darunter Ritzzeichnungen, reine Kohlezeichnungen und farbige Bilder. Abgebildet sind Hirsche, Bisons, Hirschkühe, Pferde und Wildschweine. Es wurden dabei Holzkohle, Rötel und Manganerde verwendet. Als Pinsel kamen vermutlich Federn zum Einsatz. Man hatte aber auch Farbstifte, Röhrenknochen (durch die der Farbstoff aufgeblasen wurde) und konnte ebenso mit der Hand wischen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Höhle von Altamira – Bilder, Videos und Audiodateien

43.3775-4.11916666666677Koordinaten: 43° 22′ 39″ N, 4° 7′ 9″ W

rencontre

Höhle von Altamira - En savoir plus

Rencontre Höhle von Altamira - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.