| Höckerschwan | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cygnus olor | ||||||||||||
| (Gmelin, 1789) |
Der Höckerschwan (Cygnus olor) ist eine Vogelart, die innerhalb der Entenvögel (Anatidae) zur Gattung der Schwäne (Cygnus) und zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae) gehört. Als halbdomestizierter Vogel ist er heute in weiten Bereichen Mitteleuropas beheimatet. Er hält sich bevorzugt auf Seen, Park- und Fischteichen, in seichten Meeresbuchten und im Winter auch auf offenen Flussläufen auf. Schwäne werden nicht bejagt und haben in Mitteleuropa nur wenige Freßfeinde. Zu einer Bestandsregulierung kommt es durch die stark ausgeprägte Territorialität der Schwäne während der Brutzeit sowie durch Verluste in strengen Winterhalbjahren.
Inhaltsverzeichnis |
Der Höckerschwan kann eine Körperlänge von bis zu 160 Zentimetern erreichen. Starke Männchen können bis zu 20 Kilogramm wiegen. Das Körpergewicht der Weibchen bleibt erheblich darunter und beträgt in der Regel nicht mehr als 10 Kilogramm. Der Höckerschwan ist damit der größte heimische Wasservogel und gehört zu den schwersten flugfähigen Vögeln weltweit.
Adulte Vögel besitzen ein einheitlich weißes Gefieder. Durch den orange-rot gefärbten Schnabel mit schwarzer Schnabelspitze und -wurzel kann er von anderen Schwänen unterschieden werden. Der schwarze Schnabelhöcker ist am stärksten bei Männchen während der Brutzeit ausgebildet.
Seinen Hals trägt er oft S-förmig gebogen. Während der Brutzeit ist häufig eine Imponierhaltung zu beobachten, bei dem der Hals stark zurückgebogen, der Schnabel nach unten gesenkt und die Schwingen segelartig gelüftet sind. Die Beine sind schwarz gefärbt. Die jungen Schwäne weisen ein graufarbenes Gefieder auf. Der Schnabel ist noch grau bis fleischfarben.
Höckerschwäne haben ein umfangreiches und variables Stimmrepertoire.[1] Sie sind allerdings weniger laut und ihre Rufe sind weniger wohltönend wie bei anderen Schwänen. Erregte Schwäne geben ein hartes, lautes hueiarr oder kiorr von sich. Zu ihren Lauten zählt auch ein leises krr-krr-krr oder tru-tru-truu. Ein Schwanenweibchen, das Junge führt, lässt bei Annäherung eines fliegenden Fressfeindes mehrsilbige ächzende Laute hören, die lautmalericsch mit krrr-wip-wip, chh oder einem tiefen chorr umschrieben werden können. Auch nach der Begattung geben Höckerschwäne gurgelnde, schnarrende und pfeifende Geräusche von sich.
Zu den Instrumentallauten der Höckerschwänen gehört das rhythmysche Halseintauchen, bei dem sie gurgelnd ausatmen. Dieses Verhalten zeigen sie unmittelbar vor der Begattung. Arttypisch sind ihre metallisch sausenden bis singenden Fluggeräusche, die bei Sing- und Zwergschwänen fehlen.
Höckerschwäne benötigen eine lange Anlaufphase bevor sie sich in die Luft erheben können. Sobald sie sich in die Luft erhoben haben ist ihr Flügelschlag langsam und kraftvoll. Der Flug wirkt aber insgesamt schwerfällig. Das rhythmische Fluggeräusch ist weithin hörbar.
Der Höckerschwan kam ursprünglich im nördlichen Mitteleuropa, im südlichen Skandinavien, im Baltikum und im Bereich des Schwarzen Meeres vor. In Asien reicht sein Vorkommen von Kleinasien bis Nordchina.
Das Areal wurde seit dem 16. Jahrhundert besonders in Europa durch Aussetzungen stark erweitert. So ist der weiße, majestätisch dahingleitende Vogel heute auf vielen Teichen, Seen und Flüssen auf den Britischen Inseln und im südlichen Mitteleuropa anzutreffen. Einbürgerungen gibt es auch in Nordamerika, etwa in der Umgebung von New York und im Bundesstaat Michigan.
Während mitteleuropäische Vögel auch im Winter im Gebiet bleiben, ziehen Höckerschwäne vom Nordrand des europäischen Areals, etwa aus Skandinavien, und solche aus Zentralasien im Winter nach Süden. Zentralasiatische Höckerschwäne überwintern dann beispielsweise im Iran.
Die Gesamtpopulation des Höckerschwans wird von der IUCN auf 600.000 bis 620.000 Tiere geschätzt. Die Art gilt als ungefährdet.
Der Höckerschwan lebt von Wasserpflanzen und den darin befindlichen Kleintieren (Muscheln, Schnecken, Wasserasseln), die er mit seinem langen Hals unter Wasser durch Gründeln erreicht. Hierbei erreicht er Tiefen von 70 bis 90 Zentimetern. An Land frisst er auch Gras. Höckerschwäne sind nicht fähig, frei schwimmende Tiere zu erbeuten.
Die Vögel binden sich auf Lebenszeit. Insbesondere in der Brutzeit, die im März beginnt, sind die männlichen Höckerschwäne sehr aggressiv und verteidigen ihr Territorium nachdrücklich auch gegen näher kommende Menschen und stoßen dabei Fauchlaute aus. Sie sind in der Lage, durch gezielte Schläge mit dem Schwingenbug auch menschliche Armknochen zu brechen. Sie pflanzen sich an Land fort.
Das Nest wird von beiden Elternvögeln nahe dem Wasser, auf kleinen Inseln oder im seichten Wasser gebaut. Es ist ein großer Bau, der aus Reisern, Schilf und Rohr besteht. Die fünf bis acht schmutzig gelbbraunen Eier werden 35 bis 38 Tage überwiegend vom Weibchen bebrütet. Die Küken sind Nestflüchter. Beide Eltern kümmern sich dann vier bis fünf Monate lang bis zum Flüggewerden um die Jungen.
In Hamburg wird der Höckerschwan wie ein Wappentier betrachtet. Er wird immer mit der Alster in Verbindung gebracht und ist im Logo der Alster Touristik GmbH deutlich zu erkennen. Es gibt sogar extra einen „Schwanenvater“, der sich seit dem 17. Jahrhundert um die Vögel kümmert.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."