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Die Große Röder ist ein Nebenfluss der Schwarzen Elster. Der kleine Fluss entspringt nahe dem Rammenauer Ortsteil Röderbrunn (Sachsen). Bis zum Zusammenfluss mit der Schwarzen Röder in Radeberg wird sie auch Weiße Röder genannt. Zwischen Radeberg und Ottendorf-Okrilla bildet sie das Seifersdorfer Tal, wobei bei Ottendorf-Okrilla noch die bei Pulsnitz und Leppersdorf entspringende Kleine Röder in den Fluss mündet. Weitere größere Orte am Fluss sind Großenhain, Zabeltitz und Gröditz. Nach etwa 90 Kilometern fließt sie westlich von Elsterwerda (Brandenburg) zwischen Saathain und Würdenhain in die Schwarze Elster.
Die Große Röder taucht in abgewandelter Form im Namen vieler an ihr liegenden Ortschaften auf. Der bekannteste Ort ist sicherlich die Stadt Radeberg. Der Flussname selbst leitet sich wahrscheinlich aus den mittelniederdeutschen rét ab, was hochdeutsch Ried bedeutet - mit Schilf bewachsener Bach.