Das Große Chile-Erdbeben am 22. Mai 1960 hatte die größte gemessene Magnitude, die jemals aufgezeichnet wurde. Um 19:11 UTC erreichte das Beben eine Stärke von 9,5 auf der Richterskala; die ursprüngliche Annahme lag bei 8,6 (9.5 MW, 8.6 MS) und betraf Chile.
Sein Epizentrum lag in Valdivia, ungefähr 700 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Das Erdbeben verursachte einen Tsunami, der sich über den pazifischen Ozean ausbreitete. Das 10.000 Kilometer entfernte Hilo, Hawaii und Küstenregionen von Südafrika wurden verwüstet. Die Anzahl der Todesopfer wurde auf 3.000 geschätzt.
Für Geophysiker hatte dieses Beben eine große Bedeutung, denn die Erdbebenwellen breiteten sich auch durch das Erdinnere aus. Durch Messung von Laufzeit und Beschaffenheit dieser Wellen konnte man viel über das Erdinnere erfahren. Wie eine Glocke wurde die Erde bei dem Beben angeschlagen und schwang noch eine Woche messbar nach.
In Folge des Erdbebens verschüttete ein Erdrutsch den Ausfluss des Lago Riñihue, sodass der Wasserspiegel des Sees um 20 m anstieg und es befürchtet wurde, dass der natürliche Damm brechen und die Flutwelle Ortschaften entlang des Río San Pedro überschwemmen könnte. Weiter führte das Beben zu einem Ausbruch des Vulkangebietes Cordón Caulle.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."