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Greshamsches Gesetz :

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Greshamsches Gesetz

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Das Greshamsche Gesetz, auch Gresham-Kopernikanisches Gesetz genannt, beschreibt die im Zeitalter der Edelmetallstandards erstmals gemachte Beobachtung, dass

“schlechtes Geld das gute Geld aus dem Umlauf verdrängt“.

Dies zeigt sich z. B., wenn zwischen zwei Geldarten gesetzlich eine Parität fixiert wird (Doppelwährung) oder noch ausgeprägter wenn neben vollwertigem Metallgeld auch Papiergeld mit oder ohne Zwangskurs umläuft.

Während das “schlechtere“, vom Materialwert her, billigere Geld als Zahlungsmittel zu Zahlungszwecken verwendet wird, fließt das höhergeschätzte Geld häufig ins Ausland ab oder wird im Inland nach der Einnahme aus der Zirkulation nicht wieder zu Zahlungszwecken von Spekulanten ausgegeben und somit als Wertaufbewahrungsmittel gehortet. Es verschwindet damit aus der Zirkulation. In Krisenzeiten können diese gehorteten Geldzeichen jedoch zumindest teilweise wieder zu Zahlungszwecken oder als "Tauschobjekte" auftauchen, um dann meist erneut von anderen Spekulanten gehortet zu werden.

Dieser Mechanismus des G. G. funktioniert allerdings nur dann, wenn der Schuldner oder Käufer auch die Wahl hat - mit welcher Geldart (z.B. Gold- oder Papiergeld, Kurantmünzen oder Scheidemünzen) er eine Rechnung begleichen oder eine Ware bezahlen kann. Weiterhin ist zu beobachten, wenn Waren im Ausland billiger als im Inland sind und dort ausländisches Geld akzeptiert wird, dass dann das inländische, eigene, möglichst "billigere" Geld solange dorthin abfließt bis sich ein Gleichgewicht durch ausländische Preiserhöhungen bzw. Zollerhebungen etc. oder inländische Preissenkungen eingestellt hat.

Auch heute, im Zeitalter der reinen Fiat-Money-Währungen, wirkt das Greshamsches Gesetz noch, wenn z.B. durch Inflation der Nennwert der kleinsten, unedlen Umlaufmünzen unter deren eigentlichen Materialwert fällt, wobei der ursprüngliche Gesamtherstellungspreis der Münze hier bedeutungslos ist.

Diese unedlen Umlaufmünzen werden dann durch Private aus der Zirkulation entnommen und ggf. sogar als Rohstoffe für Produkte verwendet - sofern der Staat sie nicht schon vorher rechtzeitig einzieht und verruft oder Münzen mit geringeren Abmessungen und billigeren Materialien emittiert.

Einige Länder, z. B. die USA, haben deshalb die Verwendung von Münzen - außer für Zahlungszwecke - bei Strafe gesetzlich verboten.

Das Greshamsche Gesetz geht auf Sir Thomas Gresham (1519-1579) zurück, der im elisabethanischen Zeitalter Ratgeber der englischen Monarchin und Begründer der Londoner Börse war. Unabhängig von Gresham wurde das Gesetz rund 150 Jahre später auch vom japanischen konfuzianischen Gelehrten Arai Hakuseki formuliert.

Nach Rudolf Hilferding soll es noch eine Quelle für das G. G. geben:

"Man liest bei Macaulay: Der erste (griechische) Schriftsteller, welcher auf die Tatsache aufmerksam gemacht hat, daß, wo gutes und schlechtes Geld zusammen in Umlauf gesetzt worden, das schlechte Geld das gute verdrängt, ist Aristophanes."

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

Handelsmünzen

Greshamsches Gesetz - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Greshamsches Gesetz - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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