Gregor IV. († 25. Januar 844 in Rom) war Papst von 827 bis 844. Er wurde im Oktober 827 in der römischen Kirche Santi Cosma e Damiano gewählt und holte sich vor seiner Weihe das Einverständnis des fränkischen Kaisers ein.
Während seines Pontifikats kam es zu schweren Auseinandersetzungen im Frankenreich. Ludwig der Fromme hatte das Reich unter seine drei Söhne aus erster Ehe aufgeteilt. Nachdem ihm 823 von seiner zweiten Ehefrau noch ein Sohn (Karl der Kahle) geboren worden war, änderte er die Aufteilung des Reiches zu dessen Gunsten.
Der Versuch Ludwigs des Frommen, Pippins Herrschaftsgebiet Aquitanien Karl zu überantworten, führte 833 zur Erhebung aller drei älteren Söhne. Papst Gregor reiste über die Alpen und versuchte vergeblich, eine gütliche Einigung zu bewirken. Schließlich standen sich die Heere der Kontrahenten Ende Juni 833 auf dem Rothfeld bei Colmar tagelang gegenüber, ohne dass es zu einer Schlacht kam. Papst Gregor IV. führte aus dem Heerlager des Kaisers heraus Verhandlungen mit den Söhnen, denen es jedoch gleichzeitig gelang, nach und nach die Parteigänger des Kaisers auf ihre Seite zu ziehen. Lothar I., Ludwigs ältester Sohn, konnte den Papst für sich gewinnen. Ludwig wurde abgesetzt, der Papst erkannte, dass er als Marionette missbraucht worden war.
Gregor IV. sandte den heiligen Ansgar als Missionar nach Skandinavien, womit die Christianisierung der Normannen eingeleitet wurde. Im Byzantinischen Reich endete in dieser Zeit der Bilderstreit. Außerdem soll Gregor Allerheiligen eingeführt haben, das in der Ostkirche schon seit Papst Bonifatius IV. gefeiert wurde, dort allerdings nicht am 1. November, sondern am Sonntag nach Pfingsten. Gregor starb am 25. Januar 844 in Rom.
Papst Gregor IV. gilt als der Urheber des Gregoriusfestes.
| Vorgänger |
Papst 827–844 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gregor IV. (Papst) |
| KURZBESCHREIBUNG | Papst von 827 bis 844 |
| STERBEDATUM | 25. Januar 844 |
| STERBEORT | Rom |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."