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Grafschaft Isenburg

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Wappen der Grafen von Isenburg
Scheiblersches Wappenbuch
1450 - 1480

Die Grafschaft Isenburg (auch Ysenburg) umfasste in ihrer größten Ausdehnung im 18. Jahrhundert Teile des Regierungsbezirks Kassel und Südhessen. Das Stammhaus des Geschlechts war die Isenburg im Landkreis Neuwied. Erste Erwähnungen finden sich 983.

Die Linien Isenburg-Limburg und Isenburg-Kempenich, die von Rembold von Isenburg gegründet wurden, verzweigten sich mehrfach.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Flagge des Fürstentums Isenburg
Isenburger Schloss in Offenbach

Reinbold von Isenburg (1103 - 1110) war mit einer Tochter des vorletzten Grafen von Arnstein verheiratet und erbte einige Besitzungen.

Gerlach von Isenburg heiratet Ende des 12. Jahrhunderts die Erbtochter der Herren von Kobern. Er wird 1189 als Herr von Kobern bezeichnet. Bis 1270 befindet sich die Herrschaft Kobern in den Händen der Isenburger.

Heinrich von Isenburg, Bruder von Gerlach (Isenburg-Kobern) erhielt bei einer Teilung des Besitzes vor allem die Besitzanteile im Westerwald. Er erbaute Anfang des 13. Jahrhundert die Burg Grenzau und gründete die Linie Isenburg-Grenzau.

Im 13. Jahrhundert erbten Bruno von Braunsberg und sein Bruder Dietrich von Isenburg die Hälfte der Grafschaft Wied. Später gelang es Wilhelm von Braunsberg-Isenburg (1324 - 1383) die gesamte Grafschaft zu vereinigen und eine neue Linie der Grafen von Wied zu gründen.

Zum Ende des 15. Jahrhunderts war von der Linie Limburg nur noch der Zweig Büdingen übrig, der sich 1511 in die Linien Ronneburg und Birstein teilte. Erstere starb 1601 aus, letztere spaltete sich 1628 bzw. 1631 in die Zweige Isenburg-Büdingen und Isenburg-Offenbach.

Graf Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Birstein wurde am 23. Mai 1744 von Kaiser Karl VII. in den Fürstenstand erhoben. Ernst Casimir III. von Isenburg-Büdingen wurde 1840 in den Fürstenstand erhoben. Ferdinand von Isenburg-Wächtersbach wurde am 17. August 1865 in den Fürstenstand erhoben.

Nach der Auflösung des Rheinbunds kam das Fürstentum zu Österreich und anschließend größtenteils zum Großherzogtum Hessen, mit einem kleineren Teil zum Kurfürstentum Hessen(-Kassel). Im Haus Hessen war von diesem Zeitpunkt an "Fürst zu Isenburg" Bestandteil des Familiennamens.

Die Büdinger Linie schreibt sich seit der Erhebung in den Fürstenstand als "Fürsten zu Ysenburg und Büdingen"

[Bearbeiten] Linien


[Bearbeiten] Grafen von Isenburg in Büdingen (seit 1340)

Erbteilung in Grafen von Isenburg und Büdingen (Johann V.) sowie Herren zu Ronneburg (Philipp)

[Bearbeiten] Grafen von Isenburg und Büdingen in Birstein (1511–1633)

Erbteilung in Grafen von Isenburg-Büdingen in Büdingen und Grafen von Isenburg-Büdingen in Offenbach

[Bearbeiten] Grafen von Isenburg-Büdingen in Offenbach

fällt an Grafen von Ysenburg und Büdingen in Birstein

[Bearbeiten] Grafen zu Ysenburg und Büdingen in Birstein

[Bearbeiten] Chefs des Hauses Isenburg

[Bearbeiten] Grafen und Fürsten von Ysenburg-Büdingen

[Bearbeiten] Chefs des Hauses Ysenburg-Büdingen

[Bearbeiten] Bedeutende Mitglieder des Hauses Isenburg

[Bearbeiten] Literatur

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
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