Als Grüne Linie oder Grüne Grenze werden sowohl einige Demarkationslinien bezeichnet als auch international anerkannte Grenzen, die weder bewacht noch befestigt sind.
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Die Bezeichnung „Grüne Grenze“ wird meist nur für jene Grenzabschnitte benutzt, die zwar nicht für Grenzübertritte vorgesehen, aber auch nicht gegen solche Übertritte gesichert oder bewacht sind, beispielsweise offene Wiesen, Wälder oder Gebirge. Auch die Grenzen der Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens in der EU untereinander (Binnengrenze) werden seit dem Wegfall der Grenzkontrollen umgangssprachlich als „Grüne Grenzen“ bezeichnet.
Allerdings ist das Überschreiten der Binnengrenzen in der EU laut Artikel 20 des Schengener Grenzkodex [1], unabhängig von der Staatsangehörigkeit der betreffenden Personen, an jeder Stelle der Binnengrenze zulässig.
Der Begriff Demarkationslinie bezeichnet eine meist vorläufige Abgrenzung eines Gebietes.
In Bezug auf Israel werden die Waffenstillstandslinien von 1949 als Grüne Linie bezeichnet, die in der Folge des Palästinakriegs entstanden. Diese Linie trennt das Kernland Israels vom Judäa und Samaria (Westjordanland) bzw. Gazastreifen. Weder von Israel noch von den arabischen Staaten wurde diese Linie je als offizielle internationale Grenze anerkannt.
Bis zu Israels Eroberungen im Sechstagekrieg 1967 war die Grüne Linie jedoch faktisch ein Teil der Außengrenzen Israels, da der Gazastreifen und das Westjordanland von Ägypten bzw. Jordanien besetzt waren. Seit dem Sechstagekrieg gilt nur Ost-Jerusalem offiziell als israelisch verwaltet. Westjordanland und Gaza standen und stehen nicht unter israelischer Rechtshoheit (im Westjordanland galt bis zum Osloer Abkommen jordanisches Recht). Die ebenfalls eroberten Golanhöhen wurden 1981 von Israel annektiert. In den Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern spielt die Grüne Linie eine wichtige Rolle, da sie von der palästinensischen Seite als Grundlage einer zukünftigen Grenzziehung zwischen einem Staat Palästina (siehe Palästinensische Autonomiegebiete) und Israel angesehen wird. Sowohl die israelische Regierung unter Ariel Scharon als auch ihre Vorgänger lehnten jedoch bisher eine solche Grenzziehung aus strategischen Gründen ab und erhoben ebenso Anspruch auf Gebiete jenseits der Grünen Linie. Auch die derzeit im Entstehen begriffenen Israelischen Sperranlagen befinden sich teilweise innerhalb des Westjordanlandes auf von der palästinensischen Seite beanspruchtem Gebiet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."