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Gräfenhainichen :

femme russe

Gräfenhainichen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Gräfenhainichen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Gräfenhainichen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 44′ N, 12° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Wittenberg
Verwaltungsge-
meinschaft:
Tor zur Dübener Heide
Höhe: 90 m ü. NN
Fläche: 66,12 km²
Einwohner: 7831 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 118 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06773
Vorwahl: 034953
Kfz-Kennzeichen: WB
Gemeindeschlüssel: 15 0 91 110
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
06773 Gräfenhainichen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Harry Rußbült (Die Linke)

Gräfenhainichen ist eine Stadt im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Stadt Gräfenhainichen ist Sitz des Verwaltungsamtes der Verwaltungsgemeinschaft Tor zur Dübener Heide. Der Ort liegt jeweils ca. 25 km südwestlich von Wittenberg, südöstlich von Dessau und nordöstlich von Bitterfeld am Rande der Dübener Heide.

In der Nähe befindet sich der im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Golpa-Nord geschaffene Gremminer See, an dessen Ufer sich das Industriedenkmal Ferropolis befindet. Am Südrand der Stadt befindet sich außerdem der Gröberner See, der ebenfalls aus einem ehemaligen Tagebau entstanden ist.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:

[Bearbeiten] Geschichte

Gräfenhainichen wurde 1254 erstmals urkundlich erwähnt. 1454 wurden die Stadtrechte bestätigt, nachdem alle Urkunden von einem Feuer vernichtet worden waren. 1607 wurde der bedeutendste Sohn der Stadt, der evangelisch-lutherische Pfarrer und Liederdichter Paul Gerhardt, geboren. 1637 erreichten die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auch Gräfenhainichen, das von schwedischen Truppen fast vollständig zerstört wurde.

Nachdem 1859 die Bahnstrecke Wittenberg–Bitterfeld eingeweiht worden war, siedelten sich wegen der verkehrsgünstigen Lage immer mehr Industriebetriebe an. 1874 wurde die erste Druckerei gegründet. Bis 1990 arbeiteten in Gräfenhainichen teilweise bis zu vier Druckereien. Seit 1890 wurde in der Nähe von Gräfenhainichen, zunächst im Tiefbau, später im Tagebau Braunkohle gefördert.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurde im Betrieb Stolzenberg am Bahnübergang Richtung Gröbern durch die SA eines der frühen Konzentrationslager eingerichtet, in denen Mitglieder und Funktionäre der Arbeiterorganisationen terrorisiert wurden. Im August 1933 wurden die Häftlinge in das KZ Lichtenburg überstellt. Während des Zweiten Weltkrieges mussten zahlreiche Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern in der Elektrowerke AG und in der Grube Golpa Zwangsarbeit verrichten.

1954 wurde Gräfenhainichen Kreisstadt des damaligen Kreises Gräfenhainichen im Bezirk Halle für drei Städte und 27 Gemeinden (ab 1982 nur noch 26, da die Gemeinde Gremmin dem Braunkohlenabbau zum Opfer fiel).

Nach dem Ende der DDR, der Auflösung des Bezirkes Halle und der Wiedererrichtung des Landes Sachsen-Anhalt wurde der Kreis Gräfenhainichen bis zum 30. Juni 1994 erhalten. Im Zuge der Kreisgebietsreform 1994 verlor Gräfenhainichen des Status einer Kreisstadt.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Am 1. Januar 2007 wurde die Gemeinde Jüdenberg eingemeindet.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Silber zwei rote, durch eine Mauer verbundene, schwarz gefugte Türme mit schwarzen Dächern, wachsend aus einem goldenen Schild mit nach links aufgerichtetem schwarzen „Meißner Löwen“, umrahmt von zwei grünen Lorbeerzweigen.“

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Partnerschaften bestehen mit den Städten:

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Straße

Gräfenhainichen liegt an der Bundesstraße 107 von Bad Düben nach Coswig, an der Bundesstraße 100 von Wittenberg nach Bitterfeld und an der Landesstraße L 136 nach Zschornewitz. Die Bundesautobahn 9 (MünchenBerlin), Anschlussstelle Dessau-Ost, ist ca. 17 km entfernt.

[Bearbeiten] Schiene

Der Bahnhof Gräfenhainichen liegt an der Eisenbahnlinie BerlinLutherstadt WittenbergHalle (Saale) / Leipzig (Anhalter Bahn) und wird von Regionalbahnen der DB Regio fahrplanmäßig angefahren.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Gräfenhainichen – Bilder, Videos und Audiodateien


Gräfenhainichen - Artikel des Tages

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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Gräfenhainichen - In den Nachrichten

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