Gotländische Bildsteine sind eine Form der wikingerzeitlichen Bildkunst auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland, die vereinzelt auch an den benachbarten Küsten und auf Öland vorkommt. Bildsteine werden auf schwedisch Bildsten (oder Billedsten) genannt. Die Schauseite der aufrecht stehenden großen Steine ist mit Figuren und Ornamenten geschmückt. Insgesamt wurden 442 Steine entdeckt, die sich zum einen Teil noch an ihren ursprünglichen Standorten fanden, zum anderen Teil als Baumaterial für oder in mittelalterlichen Kirchen verwendet wurden.
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Zu unterscheiden sind drei Typen:
Typ 1 mit leicht konvexer Oberkante und schwach nach innen gebogenen Seiten. Das Zentralmotiv ist häufig ein von Tieren umgebenes Wirbelrad. Der Typ 2 ist axtförmig mit stark gebogener Oberkante. Neben Tiermotiven zeigt er unbemannte Segelschiffe. Die Darstellung auf dem 3. Typ ist geteilt: Er ist charakterisiert durch einen phallischen Kopf und einen trapezförmigen Rumpf. Die einzelnen Motive sind nicht mehr geritzt, sondern als Reliefs ausgeführt. Neben Segelschiffen sind Männer auf Pferden, die von Frauen mit Trinkhörnen empfangen werden, zu sehen. Diese Bilder lassen sich dem Zweck der Steinsetzungen folgend als Symbole für die Überfahrt ins Totenreich oder den Empfang des Kriegers in Walhall deuten. Andere Motive wie Odins Pferd Sleipnir sind der Götter- oder Heldenüberlieferung zuzurechnen.
Die zwischen 500–1100 durchgängig vorkommenden niedrigen, oben mit einem großen zentralen Bogen und zwei kleine Schulterkerben versehenen Platten, sind in verschiedenen Stilen (Urnes) verziert und gehören zu Grabkisten.
In Europa gibt es noch eine weitere Gruppe von Bildsteinen, deren Bildanteil primär Symbole zeigt, sich mitunter aber auch aus dem Bereich des symbolhaften herausheben, wie sie etwa irische Kreuz- oder Pillarsteine zeigen. Ferner sind sind die Piktensteine in Schottland.
Einzelne als Maskensteine bezeichnete Steine mit Bildern kennt man aus Dänemark (Århus, Sjellebro), hier sind die völlig andersartigen Bilder in Findlinge eingeritzt, die teilweise zusätzlich eine Runeninschrift tragen. Eine einzigartige Gruppe von Runensteinen mit hohem Bildanteil auf Findlingen sind die Runensteine von Jelling.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."