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Goldkronach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Goldkronach
Goldkronach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Goldkronach hervorgehoben
50.011511.687313888889443Koordinaten: 50° 1′ N, 11° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bayreuth
Höhe: 443 m ü. NN
Fläche: 23,24 km²
Einwohner: 3641 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95497
Vorwahl: 09273
Kfz-Kennzeichen: BT
Gemeindeschlüssel: 09 4 72 143
Stadtgliederung: 26 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 2
95497 Goldkronach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Günter Exner (Unabhängige Bürgerliste)
Lage der Stadt Goldkronach im Landkreis Bayreuth
Karte

Goldkronach ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt ca. 14 km nordöstlich der Kreisstadt Bayreuth.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Goldkronach gliedert sich in 27 Ortsteile.

  • Beerfleck
  • Brandholz
  • Dressendorf
  • Forthof
  • Frankenberg
  • Geräum
  • Goldberg
  • Goldkronach
  • Haag
  • Heidelleithen
  • Konradswiese
  • Kottersreuth
  • Leisau
  • Lindenberg
  • Melm
  • Nemmersdorf
  • Pfarrloh
  • Pöllersdorf
  • Reuth
  • Saas
  • Sand
  • Schlegelberg
  • Sickenreuth
  • Silberrose
  • Sommerleithen
  • Ziegelhütte
  • Zoppaten

Es existieren folgende Gemarkungen: Brandholz, Dressendorf, Goldkronach, Leisau, Nemmersdorf.

Wappen am Rathaus

[Bearbeiten] Wappen

Geviert; 1 schräg geteilt von Schwarz und Silber; 2 und 3 schräglinks geteilt von Rot und Silber, in Rot je eine goldene Königskrone; 4 schräg geteilt von Silber und Schwarz.

[Bearbeiten] Geschichte

Eine erste Ansiedlung entstand um das Jahr 1000 an der Handelsstraße nach Böhmen. Ab etwa 1300 wurde Gold abgebaut. Der Ort und die Burg Goldeck kamen über die Grafen von Orlamünde zwischen 1338 und 1341 an die zollerschen Burggrafen von Nürnberg, die späteren Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth. 1363 sog. Bergfreiheit nach Iglauer Bergrecht. Burggraf Friedrich V. erhob den Ort am 29. September 1365 zur Stadt. Zwischen 1430 und 1470 befand sich der Goldbergbau in der Hochblüte. Im Jahre 1477 wurde eine erste Kirche in der Ortsmitte errichtet, jedoch brannte die Stadt in den Jahren 1559 und 1613 vollständig nieder.
1655 übernehmen erstmals Bürger die kommunale Leitung der Stadt (vier Bürgermeister und acht Räte). 1638 wurden Pochwerke errichtet. 1662 gründete Markgraf Christian Ernst eine neue Berggesellschaft. Nachdem der Goldbergbau fast zum Erliegen gekommen war, wurde er 1792 unter preußischer Herrschaft durch Alexander von Humboldt wieder aktiviert. Mit dem seit 1792 preußischen Fürstentum Bayreuth fiel die Stadt im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1836 brannte die Stadt erneut ab.
Die letzten Aktivitäten im Goldbergbau waren 1928 durch die Fichtelgold AG.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.935, 1987 dann 2.903 und im Jahr 2000 3.598 Einwohner gezählt.

Evang.-luth. Stadtpfarrkirche St. Erhard
Rathaus
Goldbergbaumuseum
Erinnerung an den Goldbergbau

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Günter Exner (UBL).

Im Gemeinderat sind nach der Kommunalwahl 2008 folgende Parteien und Wählergemeinschaften vertreten:

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.349.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 151.000 Euro.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 409 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 179 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1290. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 49 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1375 Hektar, davon waren 779 Hektar Ackerfläche und 595 Hektar Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen:

[Bearbeiten] Weblinks

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