Das Gnadenbild Mariahilf ist ein Werk von Lucas Cranach dem Älteren, geschaffen zwischen 1517 und 1525. Es befindet sich im Hochaltar des Innsbrucker Doms.
Das Madonnenbild von Lucas Cranach, dem Freund Martin Luthers, zeigt ein Kind und eine Frau aus der einfachen Bevölkerung. Erzherzog Leopold V. brachte das Bild aus Dresden zuerst nach Passau, wo er Bischof war, und dann nach Innsbruck, wo er Regent war. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es bei Marienandachten öffentlich verehrt, und um 1650 erhielten es die Innsbrucker für ihre Pfarrkirche, den heutigen Dom.
Das Gnadenbild wurde sehr häufig kopiert; bei dem Motiv handelt es sich um eines der am weitesten verbreiteten Marienbilder in Tirol, Süddeutschland und im Alpenraum. Bedeutende Kopien, die oft zum Zentrum eigener Wallfahrten wurden, befinden sich u.a. in:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."