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femme russe

Gerhard Wolf

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Schriftsteller und Verleger. Zum „Konsul von Florenz“ (1896–1971) siehe Gerhard Wolf (Konsul).

Gerhard Wolf (* 16. Oktober 1928 in Bad Frankenhausen) ist ein deutscher Schriftsteller und Verleger.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Gerhard Wolf ist der Sohn eines Angestellten. Er besuchte das Gymnasium in seiner Heimatstadt Bad Frankenhausen. 1944/45 wurde er als Flakhelfer eingesetzt und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung legte er 1947 seine Reifeprüfung ab. Von 1947 bis 1949 war er Oberschulhelfer und Lehrer in Schlotheim (Thüringen). Von 1949 bis 1951 studierte er Germanistik und Geschichte an der Universität Jena. 1951 heiratete er Christa Wolf. Von 1951 bis 1953 war er als Rundfunkredakteur in Leipzig und Berlin tätig. Zwischen 1953 und 1956 setzte er an der Humboldt-Universität in Berlin sein Studium fort, das er mit dem Grad eines Diplom-Germanisten abschloss. Seit 1957 ist er freier Schriftsteller.

Gerhard Wolf wirkte in den folgenden Jahren als Essayist, Kritiker und Autor von Filmdrehbüchern, vor allem jedoch als Lektor des Mitteldeutschen Verlags und in den 1960er Jahren als Herausgeber und Förderer der jüngeren DDR-Lyrikergeneration. Ab 1969 war er Objekt der Beobachtung durch das Ministerium für Staatssicherheit. 1976 gehörte er zu den Unterzeichnern der Resolution, mit der DDR-Kulturschaffende gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierten, woraufhin Wolf aus der SED, der er seit 1946 angehört hatte, ausgeschlossen wurde. In den 1980er Jahren gab er gemeinsam mit Günter de Bruyn die Reihe Märkischer Dichtergarten heraus, die eine wichtige Rolle bei der Neurezeption der deutschen Romantik in der DDR spielte. Von 1988 bis 1991 erschienen in der von Wolf betreuten Serie Außer der Reihe die Werke zahlreicher Autoren der im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg ansässigen Gruppe von Lyrikern und DDR-Dissidenten. 1991 gründete Wolf den Verlag Janus Press, der inzwischen den Namen Gerhard Wolf Janus Press führt. Er lebt in Berlin.

Gerhard Wolf war seit 1957 Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR und ab 1973 des PEN-Zentrums der DDR. 2003 wurde er zum Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Künste gewählt. Er erhielt 1974 den Heinrich-Mann-Preis und 1994 (gemeinsam mit Christa Wolf) die Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille des Landes Berlin.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Herausgeberschaft

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Gerhard Wolf - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Gerhard Wolf - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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