Georg Ernst Hinzpeter (* 9. Oktober 1827 in Horst/ Emscher; † 28. Dezember 1907 in Bielefeld) war ein deutscher Pädagoge.
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Georg Ernst Hinzpeter kam 1827 als Sohn eines Bielefelder Gymnasiallehrers in Horst/ Emscher (heute Gelsenkirchen-Horst) zur Welt. Nach der schulischen Ausbildung studierte er von 1847 bis 1850 in Halle und Berlin Philosophie und klassische Philologie. Hinzpeter schloss das Studium mit Promotion in beiden Fächern ab. Nachdem er einige Jahre am Bielefelder Ratsgymnasium unterrichtet hatte, wurde er 1866 zum Erzieher des siebenjährigen Prinzen Wilhelm von Preußen, des späteren Kaisers Wilhelm II. berufen.
Diese Stellung behielt er bis zur Volljährigkeit des Prinzen. Er verdrängte erstmals den traditionell üblichen militärischen Erzieher für einen preußischen Prinzen. Dies hatte die Mutter von Wilhelm II., Kronprinzessin Victoria, durchgesetzt. Sie schätzte die rigiden Erziehungsmethoden von Hinzpeter als Ausgleich für die von ihr als Defizit wahrgenommene körperliche Behinderung Wilhelms II. Hinzpeters - aus heutiger Sicht - recht drastischen Erziehungsmethoden, seine calvinistisch geprägte, spartanische, auf Selbskasteiung zielende lustfeindliche Erziehung sind eine Komponente, die zu der unausgeglichenen Psyche des späteren Kaisers beigetragen hat.
Nach dem Regierungsantritt Wilhelms II. 1888 wurde Hinzpeter Berater des Kaisers und zum Geheimen Oberregierungsrat ernannt. Ab 1904 war Hinzpeter Mitglied des Preußischen Herrenhauses.
Baron Ernst Freiherr von Stockmar, Sekretär der Kronprinzessin Victoria, schrieb über ihn: “Ich sehe bei ihm die Neigung, Dinge, die an sich wahr sind, so ins extreme auszudehnen, dass sie absurd sind!“[1]
Martin Friedrich, Die Religion im Erziehungsprogramm Hinzpeters, in: Stefan Samerski (Hg.), Wilhelm II. und die Religion, Berlin 2001, S. 59-90
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hinzpeter, Georg Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge |
| GEBURTSDATUM | 9. Oktober 1827 |
| GEBURTSORT | Bielefeld |
| STERBEDATUM | 28. Dezember 1907 |
| STERBEORT | Bielefeld |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."