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Mit Geodäsiestudium wird ein Studiengang in der Fachrichtung Geodäsie bezeichnet. Die Regelstudienzeit beträgt in der Regel zehn Semester, unterteilt in sechs Semester bis zum Bachelor- und vier Semester Master-Abschluss.
Im Bachelor werden Grundlagen in allen relevanten Teilgebieten vermittelt. Auf dieses Grundwissen wird bei der Vertiefung aufgebaut und in einem Fachbereich ausgebaut. An den meisten Hochschulen besteht die Lehre aus folgenden Teilbereichen:
- Wie schon heute in Österreich droht auch am deutschen Arbeitsmarkt ein akuter Mangel an Absolventen der Studienrichtung Geodäsie und Geoinformation.
- Die Zahl der Studienanfänger ist nicht ausreichend, um in Zukunft das erweiterte Berufsfeld im In- und Ausland mit gut ausgebildeten Fachkräften zu bedienen.
- Der Mangel an Absolventen des Studiums Geodäsie und Geoinformation fällt noch mehr ins Gewicht wenn man bedenkt, dass in den letzten Jahren eine deutliche Verschiebung vom klassischen Vermessungswesen hin zu neuen Berufsfeldern stattgefunden hat. Das reicht von der Entwicklung moderner Geoinformationssysteme (GIS) bis hin zu komplexen Ingenieurvermessungen von Tunnel, Brücken oder Staudämmen. Der Trend zur Entstehung neuer Berufsfelder wird sich weiter fortsetzen.
- Zur exakten Positionsbestimmung wird heutzutage häufig das GPS (Global Positioning System) eingesetzt, wobei man sich vom zukünftigen europäischen System GALILEO nicht nur eine weitere Genauigkeitssteigerung verspricht, sondern auch einen kräftigen Schub für den Arbeitsmarkt. Allein in Europa wird GALILEO voraussichtlich 160.000 neue Arbeitsplätze schaffen können, viele davon werden auch von Absolventen der Studienrichtung Geodäsie und Geoinformation offenstehen.
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"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."