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Gengenbach :

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Gengenbach

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Gengenbach in Baden-Württemberg. Für weitere Bedeutungen siehe Gengenbach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Gengenbach
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Gengenbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 24′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 175 m ü. NN
Fläche: 61,91 km²
Einwohner: 11.143 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 180 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77723
Vorwahl: 07803
Kfz-Kennzeichen: OG
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 034
Adresse der Stadtverwaltung: Hauptstraße 17
77723 Gengenbach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Michael Roschach

Gengenbach ist eine Stadt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Gengenbach liegt an der Kinzig im unteren Kinzigtal auf 175 Meter über NN am Rande des mittleren Schwarzwalds. Der höchste Punkt der Gemarkung ist der Mooskopf mit 875 Meter Höhe. Durch den Ort fließt die Haigerach.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Zur Stadt Gengenbach gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Bermersbach, Reichenbach und Schwaibach, diese bilden Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender.

Zur ehemaligen Gemeinde Bermersbach gehören die Höfe Bermersbach, Brandenhof, Gehrenhöfe und Strohhof, das Dorf Strohbach und der Weiler Wingerbach. Zur Stadt Gengenbach in den Grenzen vom 31. Dezember 1970 gehört die Stadt Gengenbach. Zur ehemaligen Gemeinde Reichenbach gehören das Dorf Reichenbach, die Höfe Binzmatte, Haigerach, Höllhof, Hohgrund, Mittelbach, Mooshof, Pfaffenbach, Schlehwald, Schwärzenbach und Sondersbach und die Wohnplätze Gaishut und Sägmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Schwaibach gehören die Höfe Schwaibach, Dantersbach und Hüttersbach, die Weiler Bergach und Schönberg, der Wohnplatz Einach und der Ort Bermersbach. Im Stadtteil Bermersbach liegen die abgegangenen Ortschaften Beigern und Bransbach, in die Stadt Gengenbach aufgegangen sind die Ortschaften Brückenhäuser und Castelberg, in Reichenbach aufgegangen sind die Ortschaften Grube und Schnaiberg und im Stadtteil Schwaibach liegt die abgegangene Ortschaft Hetzental.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

Gengenbach im Schwarzwald
Gengenbach bei Nacht

Im Umfeld des Benediktinerklosters Gengenbach bildete sich aus einer bäuerlichen Ansiedlung mit grundherrschaftlichem Markt im Verlauf des hohen Mittelalters die Stadt Gengenbach aus. Zu 1231 ist das opidum Gengenbach erstmals belegt, 1360 wurde Gengenbach Reichsstadt. Das reichsstädtische Territorium umfasste die Dörfer Reichenbach, Schwaibach, Ohlsbach und Bermersbach als „Landstäbe“. Seit 1500 gehörte der Ort zum Schwäbischen Reichskreis. Pfarrkirche war bis 1803 die Martinskirche außerhalb des Mauerrings, von dem Schwedenturm, Obertor, Kinzigtor und Niggelturm (14. bis 16. Jahrhundert) erhalten geblieben sind. Der Dreißigjährige Krieg brachte schwere Verwüstungen, der Pfälzische Erbfolgekrieg die fast völlige Zerstörung Gengenbachs.

1803 wurde die Stadt dem Großherzogtum Baden eingegliedert. Sie wurde zunächst Sitz des Amtes Gengenbach, das 1872 dem Bezirksamt Offenburg (ab 1939: Landkreis Offenburg) zugeschlagen wurde. Seit 1973 gehört sie zum Ortenaukreis.

Stadtkirche von Gengenbach

[Bearbeiten] Religionen

1525 wurde Gengenbach protestantisch, kehrte aber 1547/48 zum katholischen Glauben zurück. In der Stadt befindet sich das Mutterhaus der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

[Bearbeiten] Wappen der Ortsteile

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 führte zu folgendem Ergebnis:

  1. CDU 42,4% (−3,4) – 9 Sitze (=)
  2. FWG 24,1% (−-0,1) – 5 Sitze (=)
  3. SPD 18,9% (+0,5) – 4 Sitze (+1)
  4. GLG 14,7% (+2,9) – 3 Sitze (+1)

[Bearbeiten] Bürgermeister

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Seit 1958 besteht eine Partnerschaft mit Obernai im Elsass.

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung des Stadtwappens lautet: „In Silber ein rotbezungter, schwarzer Adler, belegt mit einem roten Herzschild, darin ein gekrümmter silberner Gangfisch.“

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gengenbach ist Ausgangspunkt des Schwarzwald-Querweg Gengenbach–Alpirsbach und liegt am Kinzigtaler Jakobusweg und am Kandelhöhenweg, die jeweils an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei führen.

[Bearbeiten] Museen

[Bearbeiten] Waldschulheim

[Bearbeiten] Bauwerke

Kinzigtor
Obertor
Kirchturm

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Gengenbach ist eine Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Alljährlich verwandelt sich das Gengenbacher Rathaus im Advent zum weltgrößten Adventskalenderhaus.

Alle zwei Jahre wird die Hermann-Maas-Medaille von der evangelischen Kirchengemeinde Gengenbach an Personen, Gruppen und Institutionen, die sich um die Völkerverständigung im ökumenischen Sinne verdient gemacht haben, verliehen.

Konzertreihe in den Gengenbacher Kirchen.

Immer am 3. Wochenende im September findet auf dem Marktplatz der Stadt das traditionelle Stadt- und Weinfest statt.

Jahrmarkt im November

Nachtwächterrundgänge

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Gengenbach ist ein Weinbauort. Die Lagen gehören zur Weinbauregion Ortenau im Weinbaugebiet Baden. An Rebsorten werden u.a. angebaut: Spätburgunder, Müller-Thurgau, Riesling (Klingelberger), Ruländer (Grauer Burgunder).

[Bearbeiten] Verkehr

Durch die Schwarzwaldbahn (OffenburgSingen (Hohentwiel)) ist Gengenbach an das überregionale Schienennetz angebunden.

[Bearbeiten] Medien

Die historische Altstadt ist Drehort für viele Fernsehserien und Kinofilme:

[Bearbeiten] Justiz

Das Amtsgericht Gengenbach gehört zum Landgerichtsbezirk Offenburg und zum Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe.

[Bearbeiten] Bildung

Die Hochschule Offenburg unterhält in der Stadt die Außenstelle Gengenbach mit den Studienschwerpunkten Technische Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen und International Business Consultant. Das Gymnasium Gengenbach geht in seiner Tradition auf die 1895 gegründeten „erweiterte Bürgerschule“. Seit Oktober 2005 trägt es den Namen „Marta-Schanzenbach-Gymnasium“. Außerdem bestehen eine Haupt- und Realschule, eine Grundschule und eine Förderschule.

Daneben gibt es fünf Kindergärten, die katholische Fachschule für Sozialpädagogik und das Forstliche Ausbildungszentrum Mattenhof.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Andere Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahlen
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 320–325

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Gengenbach – Bilder, Videos und Audiodateien

Gengenbach - Artikel des Tages

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Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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