Gelasius I. war Bischof von Rom und damit nach katholischer Tradition Papst von etwa 492 bis ungefähr 496. Vermutet wird eine Dauer des Pontifikats vom 1. März 492 bis 19. November 496. Er war Kabyle und wahrscheinlich der dritte afrikanische Papst. Sein Name bedeutet: „der Heitere“ (griech.).
Papst Gelasius I. formuliert gegenüber Kaiser Anastosios I., Odoaker und Theoderich das Verhältnis des Papsttums („auctoritas sacrata pontificum“) und des Kaisertums („regalis potestas“) als der beiden gemeinsam die Welt regierenden Mächte im Sinne der auf ihn zurückgeführten Zwei-Schwerter-Theorie. Er setzte sich für die Behauptung der dem Bischof von Rom in Süd- und Mittelitalien verbliebenen Rechte und Besitzungen ein.
Gelasius ist auch für den Erstbeleg des Adjektivs modernus bekannt, das er benutzt, um neue Lehren („admonitiones modernas“)[1] von alten Regeln („antiquis regulis“)[2] abzugrenzen.
Der katholische Gedenktag ist der 21. November.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gelasius I. |
| KURZBESCHREIBUNG | Patriarch von Rom von 492 bis 496 |
| STERBEDATUM | 496 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."