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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Ilm-Kreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Oberes Geratal | |
| Höhe: | 720 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,44 km² | |
| Einwohner: | 739 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 36 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98559 | |
| Vorwahl: | 036845 | |
| Kfz-Kennzeichen: | IK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 70 017 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 41 98559 Gehlberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Lehrke (DRK GB) | |
Gehlberg ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen in Deutschland. Der Ort liegt im Thüringer Wald.
Inhaltsverzeichnis |
Gehlberg liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern von Wilder Gera und Zahmer Gera im Thüringer Wald. Der Ort erstreckt sich von etwa 680 bis 750 Metern Höhe. Der vom restlichen Dorf getrennte Ortsteil Grund, liegt nur auf etwa 600 Metern Höhe. Der Rennsteig verläuft 2 km südlich von Gehlberg. Nur etwa einen Kilometer westlich liegt der 978 Meter hohe Schneekopf, welcher der zweithöchste Berg Thüringens ist. Rings um Gehlberg dehnen sich weite Fichtenwälder aus. Während des Kyrill-Unwetters ereigneten sich hier zum Teil sehr starke Forstschäden.
Zur Gemeinde Gehlberg gehört auch die Schmücke.
Gehlberg ist von großen Fichtenwaldflächen umgeben. Die nächsten Ortschaften im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden sind: Gräfenroda - Geraberg - Elgersburg - Ilmenau - Schmiedefeld am Rennsteig - Suhl - Oberhof
Die Gemeinde wurde 1645 im Zuge des Baues einer von Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha privilegierten Glashütte gegründet. Der Ort bestand zunächst nur aus zwei Wohnhäusern nebst Back- und Brauhaus sowie Schneidemühle, wuchs jedoch allmählich heran. 1793 wurden 169 Einwohner gezählt, 1820 waren es 230. Nachdem 1821 der Bau einer Hohlglasfabrik in Gehlberg genehmigt wurde, produzierte man dort ab 1842 Tafelglas. Die Fabrik wurde zum wichtigsten Arbeitgeber des Ortes. 1875 waren 120 von etwa 450 Einwohnern dort beschäftigt. Die Glasproduktion wurde auch zu DDR-Zeiten fortgeführt. Bis heute gilt Gehlberg als Glasmacher-Ort. Gehlberg gehörte bis 1920 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, zwischen 1922 und 1952 zum Landkreis Arnstadt, von 1952 bis 1994 zum Kreis Suhl-Land und seit 1994 zum Ilm-Kreis. Mit einem Alter von etwa 360 Jahren ist der Ort der jüngste im Ilm-Kreis.
Gehlberg gehört der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geratal mit Sitz in Gräfenroda an.
Der Rat der Gemeinde Gehlberg besteht aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Der ehrenamtliche Bürgermeister Hans Lehrke wurde am 27. Juni 2004 gewählt.
Das Wappen wurde am 14. Mai 1992 genehmigt.
Blasonierung: „In Grün eine erhöhte eingeschweifte goldene Spitze, darin auf einem grünen Hügel wachsend eine grüne Fichte; oben vorn eine goldene Blüte, oben hinten ein goldenes Kelchglas.“
Die Geschichte Gehlbergs begann 1645 mit der Gründung einer Glashütte, die die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung bildete. Fichte und Arnikablüte verweisen auf die Wälder rund um den Ort. [2]
Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.
In vier Kilometern Entfernung befindet sich am Rennsteig die zu Gehlberg gehörende Gemeinde Schmücke. Mit 916 Metern über dem Meeresspiegel ist die Ausflugsraststätte das höchstgelegene Gasthaus des Thüringer Waldes.
Gehlberg war seit der Gründung ein Glaserdorf. Bis 1990 existierte die Glasindustrie. Heute ist der Tourismus wichtigster Wirtschaftszweig im Ort. Während der DDR-Zeit war Gehlberg stark frequentierter FDGB-Ferienort. Heute hat Gehlberg als Luftkurort einige Hotels und Pensionen.
Gehlberg liegt an der Straße Schmücke–Gräfenroda. Der Ort besitzt auch einen Bahnhof an der Strecke Erfurt–Würzburg. Der Bahnhof liegt etwa einen Kilometer nördlich im Tal der Wilden Gera im Grund kurz vor dem Eingang in den Brandleitetunnel.
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