Als gediegen bezeichnet man in der Mineralogie das Vorkommen von reinen chemischen Elementen in der Natur. Die bekanntesten Beispiele sind Edelmetalle wie Kupfer, Silber und Gold sowie die Platinmetalle, aber auch Nichtmetalle wie Schwefel und Kohlenstoff als Graphit oder Diamant. Man spricht dann zum Beispiel von gediegen Gold.
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Etwa 20 Elemente kommen gediegen vor, davon zehn in geologisch relevantem Umfang. Da gediegen vorkommende Elemente relativ leicht zugänglich sind, wurden sie bereits im antiken Bergbau gewonnen und verarbeitet.
Weitere Beispiele sind Antimon, Arsen, Blei, Eisen, Osmium, Platin, Quecksilber, Selen, Tellur und Bismut (Wismut).
Bei den Luftbestandteilen Sauerstoff, Stickstoff und den Edelgasen ist der Ausdruck ungebräuchlich, obwohl auch sie als reine Elemente auftreten.
In der alltäglichen Sprache bedeutet der Ausdruck gediegen zumeist, dass etwas auf bewährte Weise stilvoll, elegant bzw. rein und gut ist. Vor allem in Norddeutschland findet sich eine weitere vom Niederdeutschen Dialekt herrührende, eher negative Bedeutung. Dort wird gediegen auch im Sinne von merkwürdig, seltsam, unheimlich oder unverständlich gebraucht.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."