Der Coledizi war ein Gau oder Untergau im heutigen Sachsen-Anhalt im Bereich der Fuhne zwischen Halle und Köthen. Der Name der Ortschaft Glauzig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist auf die Wurzel Coledizi zurückzuführen. Auch die heutigen Ortschaften Weißandt, Trebbichau, Görzig, Piethen (Bitene), Edderitz (Ezeri) und Pilsenhöhe (Bulzina) liegen im ehemaligen Gau Coledizi.
Die Gegend war ursprünglich von Wenden besiedelt, wurde dann im 10. und 11. Jahrhundert im Zuge der deutschen Ostexpansion unter den Ottonen in den sächsischen Herrschaftsbereich eingegliedert. Urkundlich belegt sind Schenkungen des Kaisers Otto II. aus den Jahren 973 und 981, mit denen er Güter im Coledizi an seine Vasallen vergab: 973 schenkte er dem Grafen Thimo (Thiethmar I. von Meißen) einen nördlich der Fuhne gelegenen Landstrich im Coledizi, und 981 schenkte er einem gewissen Nancilinus die im Gau Coledizi gelegene Grafschaft Mark Gimuete.
Thietmars Grafschaf im Gau Coledizi fiel nach seinem Tod 978 oder 979 an seinen Sohn Gero II..
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."