Gelibolu (griech. Kallipolis, auch Gallipoli, lateinisch Callipolis, ist eine türkische Hafenstadt an den Dardanellen, auf der Halbinsel Gallipoli (türkisch ebenfalls Gelibolu) in der Provinz Çanakkale.
Die Fähre von Gelibolu nach Lapseki ist eine der Hauptverbindungen Istanbul/Izmir. In der Stadt gibt es einige Sardinenfabriken und auch der kleine beliebte Hamsi-Fisch (Anschovis) wird verkauft.
Das antike Kallipolis war das Gegenstück zum auf der Südseite des Hellesponts (Dardanellen) gelegene Lampsakos. Die Stadt spielte vor allem in der Spätantike eine Rolle wegen ihrer Nähe zur Hauptstadt Konstantinopel. Von Justinian I. wurde sie zur Festung ausgebaut.
Das Bistum Kallipolis gehörte der Kirchenprovinz Heracleia an. Von den sechs bekannten griechischen Bischöfen besuchte der erste 431 das Konzil von Ephesos und der letzte findet nach 1500 seine Erwähnung. Ebenso gab es zwischen 1208 und 1508 acht lateinische Bischöfe. Die Stadt ist heute noch Titular-Sitz eines griechisch-orthodoxen Bischofs sowie römisch-katholisches Titularbistum.
1354 wurde die Stadt durch den Osmanen Orhan I. Gazi erobert.
Im Ersten Weltkrieg fand 1915 die Schlacht von Gallipoli statt.
Koordinaten: 40° 24' 30" N, 26° 40' 25" O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."