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Galater

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Galater (griech. Galatai) ist die Bezeichnung für die Nachfahren der 20.000 keltischen Söldner vom Stamm der Volcae, die 278 v. Chr. von König Nikomedes I. von Bithynien angeheuert wurden. Sie ließen sich im Gebiet um Gordion und Ancyra (das heutige Ankara) nieder, das später nach ihnen Galatien genannt wurde.

Ausläufer der keltischen Wanderung durch Europa erreichten im Jahr 277 v. Chr. die Küste Kleinasiens. Nach Plünderungen in den kleinasiatischen Küstenstädten (wie z. B. Byzanz) gelang es ihnen, in Kleinasien Fuß zu fassen.

Nikomedes I. von Bithynien versuchte, 17 keltische Stämme, darunter die des Leonnorios und Lutarios durch einen Bündnisvertrag als Söldner im Kampf gegen seinen Bruder, den Usurpator Zipoites zu gewinnen. Außerdem benötigte die von ihm angeführte Nördliche Liga Unterstützung im Kampf gegen Antiochos I. Soter. Nach der Vernichtung des Zipoites plünderten die Kelten im Auftrag des Nikomedes die mit Antiochos verbündeten Städte Kleinasiens wie z. B. Milet. Antiochos I. versuchte seine verlorengegangene Hegemonie in Kleinasien zurückzugewinnen. Im Jahr 275 v. Chr. kam es zur entscheidenden Schlacht, der so genannten Elefantenschlacht, in der Antiochos über die zahlenmäßig überlegenen Galater durch den Einsatz von Kriegselefanten siegte.

Nach dem Waffenstillstand zwischen Nikomedes und Antiochos um 275 v. Chr. erhielten die Kelten als Lohn für ihre Söldnerdienste den nordöstlichen Teil Phrygiens. Darüber hinaus unterstützten die Galater Mithradates I. von Pontos im Kampf gegen ein ptolemäisches Heer und erhielten dafür von ihm den Westen Kappadokiens. Diese Siedlungsgebiete wurden zum Staat Galatien.

Noch im Jahr 400 n. Chr. bezeugte Kirchenvater Hieronymus die Existenz keltisch sprechender Völker in der Gegend. Ihre Eigenbezeichnung war Galatai. Von römischen Autoren wurden sie dagegen als Gallo-Griechen bezeichnet.

Die Galater werden auch im Neuen Testament erwähnt, und zwar im Brief des Paulus an die Galater.

[Bearbeiten] Siehe auch

Galater - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Galater - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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