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Die Futurologie (lat. futurum „Zukunft“ und -logie) oder Zukunftsforschung ist eine Wissenschaft, die Fragen möglicher zukünftiger Entwicklungen systematisch und kritisch untersucht[1]. Der Begriff Futurologie wurde 1943 von Ossip K. Flechtheim eingeführt. Die Zukunftsforschung ist im Wesentlichen in den USA entstanden, hauptsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg. In Europa war Frankreich das Pionierland, mit Autoren wie Bertrand de Jouvenel und Jean Fourastié sowie mit der staatlichen „Planification“ und der Association Futuribles.
Rolf Kreibich (2000) schreibt: „Die Zukunftsforschung unterliegt in Abgrenzung zu zahlreichen pseudowissenschaftlichen Tätigkeiten wie ‚Trendforschung‘, ‚Prophetie‘ oder ‚Science Fiction‘ grundsätzlich allen Qualitätskriterien, die in der Wissenschaft an gute Erkenntnisstrategien und leistungsfähige Modelle gestellt werden: Relevanz, logische Konsistenz, Einfachheit, Überprüfbarkeit, terminologische Klarheit, Angabe der Reichweite, Explikation der Prämissen und der Randbedingungen, Transparenz, praktische Handhabbarkeit u. a.“
Für den "bekanntesten Zukunftsforscher Deutschlands" (Telepolis), Matthias Horx, ist Zukunftsforschung "nichts anderes als eine nach vorn blickende Geschichtswissenschaft, die sich allerdings auf andere Wissenschaften bezieht und in der Lage sein muss, sie zu verknüpfen. Um nur einige zu nennen: Spieltheorie, Systemtheorie, Anthropologie, Ökonomie, aber auch Evolutionsbiologie und Psychologie. Es gibt viele Wissenschaften, die ein guter Zukunftsforscher kennen und bündeln muss, um daraus letzten Endes komplexe Modelle zu erstellen. Das ist die Aufgabe"[1].
Die beiden Weltverbände der Zukunftsforschung sind:
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