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| 福岡市 Fukuoka-shi |
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| Geographische Lage in Japan | ||
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| Region: | Kyūshū | |
| Präfektur: | Fukuoka | |
| Koordinaten: | 33° 35′ N, 130° 24′ O33.590277777778130.40166666667Koordinaten: 33° 35′ 25″ N, 130° 24′ 6″ O | |
| Basisdaten | ||
| Fläche: | 340,60 km² | |
| Einwohner: | 1.418.344 (1. Feb. 2007) |
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| Bevölkerungsdichte: | 4.164 Einwohner je km² | |
| Gemeindeschlüssel: | 40130-7 | |
| Symbole | ||
| Wappen: | ||
| Baum: | Ilex rotunda | |
| Sommerblume: | Mandeleibisch | |
| Winterblume: | Camellia sasanqua | |
| Landvogel: | Wiesenammer | |
| Seevogel: | Lachmöwe | |
| Rathaus | ||
| Adresse: | Fukuoka City Hall 1-8-1, Tenjin Chūō-ku, Fukuoka-shi 810-8620 |
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| Webadresse: | ||
| Lage Fukuokas in der Präfektur Fukuoka | ||
Fukuoka (jap.
福岡市 ?/i -shi) ist die größte Stadt auf der südlichsten der japanischen Hauptinseln – Kyūshū – und die achtgrößte Stadt Japans sowie Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur Fukuoka.
Inhaltsverzeichnis |
Fukuoka liegt an der Nordküste der drittgrößten und im Südwesten der japanischen Inselgruppe gelegenen Insel Kyūshū in der Bucht von Hakata. Sie befindet sich etwa auf Höhe des 33. Breitengrades Nord und des 130. Längengrades Ost und damit auf derselben Höhe wie etwa Los Angeles oder Shanghai. Fukuoka liegt in einem halbovalem Gebiet der Fukuoka-Ebene. Die Stadt bedeckt etwa eine Fläche von 336,5 Quadratkilometern. Rund 1,3 Millionen Menschen leben dort, somit ist die Stadt etwa so groß wie München. Fukuoka hat vier ausgeprägte Jahreszeiten und in etwa dieselben klimatischen Bedingungen wie Zentral- oder Südeuropa. Die höchste Temperatur, die bisher gemessen wurde, betrug 35,7° C, die Niedrigste 0,1 °C. Im Durchschnitt ist es dort 16,8 °C warm.
Wie andere Gegenden in Japan ist auch Fukuoka durch Erdbeben gefährdet. Am 20. März 2005 zerstörte ein Beben der Stärke 7,0 zahlreiche Gebäude. Eine Person starb und über 400 wurden verletzt. Noch bis Ende April waren starke Nachbeben zu spüren.
Fukuoka ist in sieben Stadtbezirke (区 -ku) eingeteilt:
Aufgrund der besonderen Lage, der Nähe zu Korea und dem Festland von Asien, wurde bereits sehr früh hier gesiedelt. Die ältesten Funde deuten auf einen Gründungszeitraum um 300 v. Chr. hin. Fukuoka wird deshalb auch die „Wiege der japanischen Zivilisation” genannt. Seit dieser Zeit unterhielt die Stadt enge Handelsbeziehungen zu Korea und zum Kaiserreich China, wie z.B. ein goldenes Siegel (auch bekannt als Kin-in) des Kaisers Ho der Han-Dynastie beweist. Dieses Siegel wurde 57 nach Christus übergeben. Weitere Funde, wie z.B. ein Gästehaus aus dem 9. Jahrhundert, belegen auch weitreichende diplomatische Beziehungen zum asiatischen Kontinent. Die Stadt hieß damals noch Hakata (博多).
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde eine zweite Stadt rund um das neu gegründete Schloss Fukuoka gegründet. Im Laufe der Zeit wuchsen beide Städte mehr und mehr zusammen bis sie 1889 unter dem Namen Fukuoka vereinigt wurde. Der Hauptbahnhof der Stadt heißt heute noch Hakata.
Obwohl die Stadt große Schäden durch den Zweiten Weltkrieg erlitt, blieb Fukuoka die wichtigste Handelsstadt auf Kyūshū.
Fukuoka ist an das Eisenbahnnetz der JR mit dem Sanyo-Shinkansen (Bahnhof Hakata) angeschlossen, daneben gibt es zahlreiche andere JR-Linien im Nah- und Fernverkehr. Die einzige Privatbahn in Fukuoka ist Nishitetsu, die zwei Linien betreibt. Die Kyushu-Autobahn verbindet Fukuoka mit anderen Regionen in Japan, und innerhalb der Stadt gibt es eine mautpflichtige Stadtautobahn. Der Flughafen von Fukuoka liegt sehr nah an der Innenstadt, nur zwei U-Bahn-Stationen vom Hauptbahnhof Hakata entfernt. Der Hafen bietet u.a. eine Verbindung mit dem Tragflächenboot nach Busan in Südkorea.
Nach Stilllegung der Tram Ende der 1970er Jahre wurde als Ersatz die U-Bahn Fukuoka gebaut. Außerdem verkehren im Stadtbereich zahlreiche Buslinien, die meisten werden von Nishitetsu betrieben.
Der Sumiyoshi-Schrein ist den Schutzgottheiten der Seefahrer geweiht und eines der ältesten Heiligtümer in Kyushu. Die Haupthalle wurde 1623 restauriert, sie zeigt sehr alten, reinen Baustil.
Der Shōfuku-ji ist der älteste Tempel der Zen/Rinzai-Sekte in Japan, angeblich von Eisai 1195 gegründet, der nach der Rückkehr von China die Zen-Lehre und den Tee nach Japan brachte. Der Tempel besitzt eine Bronzeglocke in koreanischem Stil.
Der Hakozaki-Schrein befindet sich im Ostteil Hakozaki der Stadt innerhalb des Kampus der Kyushu-Universität, ein 923 gegründetes Heiligtum des Kriegsgottes Hachiman.
Der Kashii-gū befindet sich im Nordosten umgeben von dichtem Wald. Er wurde der Legende nach 199/200 von Jingū-kōgō erbaut.
Der Tempel Kinryu-ji mit dem Grab von Kaibara Ekiken (1630-1714), dessen konfuzianische Schriften bis ins 19. Jahrhundert großen Einfluss ausübten.
Der Myōkō-ji (明光寺) ist ein buddhistisches Kloster in der Nähe des Hakata-Bahnhofs. Dort wird Sōtō-Zen praktiziert. Einmal pro Woche ist es möglich, kostenlos an der fast zwei Stunden dauernden Meditation teilzunehmen.
Weitere religiöse Bauten sind der Tempel Shōfuki-ji und der Atago-Schrein in Atago im Stadtbezirk Nishi-ku.
Die Kultstätten dreier weiblicher Gottheiten mit Schreinen am Festland und auf zwei unbewohnten Inseln sind in den Munukata-Schreinen, während Funde aus frühhistorischer Zeit in einem Museum in der Nähe zu finden sind.
Der Ohori-Park im Westteil der Stadt Fukuoka enthält die ehemalige „Burg der tanzenden Kraniche“, Maizuru-jō der Kurod, erhalten ist jedoch nur ein kleiner Teil (Tor und Außenturm).
Busuino-ato sind die Ruinen der Befestigungsanlagen an der Bucht aus der Mongoleninvasion 1274 und 1281, die sich an verschiedenen Stellen im Westen der Stadt Fukuoka befinden.
Im Higashi-Park (32 ha groß) steht ein Denkmal zur Erinnerung an die beiden Mongoleninvasionen, sowie Standbilder des buddhistischen Sektengründers Nichiren (1222-1282) und des Kaisers Kameyamas (1249-1305).
Im Küstenbereich liegt der Nishi-Park, in dem sich die Ruinen des alten Verteidigungswalles und etwa viertausend Kirschbäume befinden.
Eine Fluchtburg mit dem Namen Shiroyama-jō stammt aus dem 7. Jahrhundert, von ihr sind jedoch nur noch die Befestigungsmauern erhalten geblieben.
Am Hakata-dontaku, "Sonntag", am 3./4. Mai ursprünglich ein Neujahrsbrauch, gibt es einen Umzug mit verschiedenen kostümierten Gruppen.
Gion-yamakasa, das Fest des Kushida-Schreines, findet vom 1. bis 15. Juli statt, bei dem am letzten Tag eine Prozession geschmückter Festwagen dabei ist.
Tamaseseri ist am 3. Januar, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr im Hakozaki-Schrein. Dort kämpfen (halbnackte) Burschen um den Besitz eines Holzballes, der nach dem Sieg der Schreingottheit dargebracht wird.
Das Jahresfest des Tempels findet in der Mitte des Oktobers statt.
Das Jahresfest des Sumiyoshi-Schreins wird unter anderem mit Sumo-Ringkämpfen gefeiert.
Fukuoka ist auf Kyushu eine der wichtigsten Städte für weiterführende Schulen und Universitäten.
Zu einer der ältesten und renommiertesten Universitäten Japans zählt die Universität Kyushu (Kyushu Daigaku, Kyushu University), die 1911 aus einem 1903 gegründeten Medical College hervorging und als eine der sieben kaiserlichen Universitäten eine wichtige Rolle in der Modernisierung des Landes spielte.
Gute Informationen für Ausländer gibt es im Rainbow Plaza. Der Rainbow Plaza befindet sich im IMS-Building in der Nähe des Tenjin-Bahnhofs. Außerdem kann man hier 30 Minuten lang kostenlos im Internet surfen.
Präfektur Fukuoka
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