| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Kärnten | |
| Politischer Bezirk | Sankt Veit an der Glan (SV) | |
| Fläche | 120,83 km² | |
| Koordinaten | 46° 57′ N, 14° 25′ O46.952514.4097222222634Koordinaten: 46° 57′ 9″ N, 14° 24′ 35″ O | |
| Höhe | 634 m ü. A. | |
| Einwohner | 5.226 (31. März 2008) [1] | |
| Bevölkerungsdichte | 43 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 9360 | |
| Vorwahlen | 0 42 68 | |
| Gemeindekennziffer | 2 05 05 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Fürstenhofplatz 1 9360 Friesach |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Josef Kronlechner (SPÖ) | |
| Gemeinderat (2003) (23 Mitglieder) |
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Friesach (slowenisch: Breže) ist eine Stadtgemeinde im Norden Kärntens. Sie ist die älteste Stadt Kärntens und für ihre heute noch gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke, wie die Stadtbefestigung samt wasserführendem Stadtgraben, bekannt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt 45 km nördlich von Klagenfurt an der Metnitz nahe der Grenze zur Steiermark. Die Ausläufer der Gurktaler Alpen ergeben die Basis für die Befestigungsanlagen im Westen.
Friesach ist in die drei Katastralgemeinden Friesach, St. Salvator und Zeltschach gegliedert und umfasst folgende 43 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):[2]
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Der Ort wurde 860 erstmals urkundlich erwähnt: In diesem Jahr schenkte Ludwig der Deutsche dem Salzburger Erzbischof Adalwin den Gutshof „Hof-Friesah“. Südöstlich dieses Hofes gründete Graf Wilhelm zwischen 1016 und 1028 aufgrund eines durch König Konrad II. verliehenen Privilegs einen Markt, der allerdings rund 100 Jahre später, zwischen 1124 und 1130 wieder aufgegeben wurde.
Durch seine günstige Lage an einer der Haupthandelsrouten zwischen Wien und Venedig stieg der Markt im Mittelalter schnell zu einem wichtigen Handelszentrum auf. Der Ort war ein Hauptstapelplatz im Italienverkehr. So wurde der Markt im Jahre 1215 zur Stadt erhoben. Seine Blütezeit erlebte Friesach unter Erzbischof Eberhard II. (1200-1246) und entwickelte sich zur zweitgrößten Stadt des Erzstiftes Salzburg und zur wichtigsten Stadt Kärntens. Die Erzbischöfe prägten erstmals 1130 den Friesacher Pfennig, der über zwei Jahrhunderte überregionales Zahlungsmittel bis nach Ostungarn blieb. Das in der Münze verwendete heimische Silber wurde aus dem nahen Zeltschach gefördert.
Friesach war nicht nur ein Wirtschaftszentrum, sondern auch ein religiöses Zentrum dieser Zeit. So ließen sich die Salzburger Erzbischöfe eine Residenz in Friesach bauen und auch zahlreiche kirchliche Orden siedelten sich an. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Stadt als Folge von Auseinandersetzungen der Salzburger Erzbischöfe mit den Habsburgern und mit Böhmen innerhalb weniger Jahrzehnte dreimal erobert, geplündert und durch Brandschatzung zerstört.
Die Stadt blieb bis 1803 im Besitz der Salzburger Erzbischöfe, verlor aber zusehends an Bedeutung und konnte an die wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit während des Mittelalters nicht mehr anknüpfen.
Seit sich Friesach 1850 als politische Gemeinde konstituiert hatte, wurde sie in ihrem Umfang mehrfach verändert. Vom ursprünglichen Gemeindegebiet spalteten sich die Katastralgemeinde Töschelsdorf (1873) sowie Zeltschach (1890) und Micheldorf (1892) ab. Anlässlich der Gemeindestrukturreform wurden 1973 die bis dahin eigenständigen Ortsgemeinden St. Salvator, Zeltschach und Micheldorf eingemeindet, letztere verselbständigte sich 1992 wieder.
Die Kärntner Landesausstellung des Jahres 2001 unter dem Motto „Schauplatz Mittelalter“ zeigte als zentrales Thema die Stadt im Mittelalter, was nachhaltige Impulse für den Tourismus zur Folge hatte.
Friesach hat (Stand 2001)[2] 5.462 Einwohner, davon sind 96,2 % österreichische Staatsbürger. 89,8 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche, 2,6 % zur evangelischen Kirche und 1,5 % zum Islam. 4,8 % der Bevölkerung ohne religiöses Bekenntnis.
Friesach verfügt über klein- und mittelständische Unternehmen im Bereich der metallverarbeitenden und Textilindustrie. Das Deutsch-Ordens-Krankenhaus und Einrichtungen der Kärntner Caritas, wie das Hemma-Haus, reflektieren die Bedeutung des sozialen Dienstleistungsbereichs. Das Stadtgebiet ist geprägt von einer Vielzahl kleiner, am Tourismus orientierter Betriebe.
Der Gemeinderat besteht aus 23 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Bürgermeister ist Josef Kronlechner (SPÖ).
Das Wappen von Friesach beruht auf dem ältesten erhaltenen Siegel an einer Urkunde aus dem Jahr 1265. Es zeigt in stark stilisierter Form die Friesacher Stadtbefestigung mit dem Olsator in der Mitte, dem Neumarkter und St. Veiter Tor an den Seiten, sowie den Rotturm hinten. Die Fahne von Friesach ist rot-weiß mit eingearbeitetem Wappen.
Althofen | Brückl | Deutsch-Griffen | Eberstein | Frauenstein | Friesach | Glödnitz | Gurk | Guttaring | Hüttenberg | Kappel am Krappfeld | Klein Sankt Paul | Liebenfels | Metnitz | Micheldorf | Mölbling | Sankt Georgen am Längsee | Sankt Veit an der Glan | Straßburg | Weitensfeld im Gurktal
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."