Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
47.81259.2708333333333473
Koordinaten: 47° 49′ N, 9° 16′ O
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Bodenseekreis | |
| Höhe: | 473 m ü. NN | |
| Fläche: | 26,46 km² | |
| Einwohner: |
2.761 (31. Dez. 2008)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 104 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88699 | |
| Vorwahl: | 07554 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 35 015 | |
| Gemeindegliederung: | Kerngemeinde und 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchstraße 7 88699 Frickingen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Joachim Böttinger | |
| Lage der Gemeinde Frickingen im Bodenseekreis | ||
Frickingen ist eine Gemeinde im Bodenseekreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Oberen Salemer Tal im Linzgau inmitten des Landschaftsparks Bodensee-Linzgau, etwa vier Kilometer nördlich von Salem.
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedelung des heutigen Gemeindegebiets bereits in der Steinzeit und später durch die Kelten hin. Die Ursprünge der heutigen Siedlungen liegen offenbar in alemannischer Zeit.
Der Ort Frickingen wurde 1094 in einer Schrift des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert stand hier eine Burg, die 1235 zusammen mit weiteren Besitztümern vom Bischof von Konstanz erworben wurde. Ab etwa 1300 lagen die Vogteirechte bei den Grafen von Werdenberg-Heiligenberg, von 1534 an bis zur Mediatisierung 1806 gehörte das Gebiet zum Besitz des Hauses Fürstenberg. Danach gehörte Frickingen zu Baden, bis es 1952 in das neu gegründete Bundesland Baden-Württemberg eingegliedert wurde.
Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1973 durch Vereinigung der Gemeinden Altheim, Frickingen und Leustetten neu gebildet.
Frickingen ist überwiegend römisch-katholisch geprägt. In Frickingen gab es bereits vor 1235 eine Pfarrgemeinde. Im Ortsteil Altheim ist eine Pfarrei seit 1275 nachgewiesen. Leustetten gehörte ursprünglich zur Pfarrei in Frickingen, seit 1291 gehört es jedoch zur Pfarrgemeinde Weildorf.
Neben Frickingen gehören die Teilorte Altheim, Bruckfelden und Leustetten zum Gemeindegebiet.
Altheim wurde erstmals 1142 in der Chronik des Klosters Petershausen erwähnt. Größter Grundbesitzer war das Damenstift Lindau. Die niedere Gerichtsbarkeit lag seit dem 13. Jahrhundert beim Bischof von Konstanz. 1507 ging die Herrschaft über den Ort auf die Reichsstadt Überlingen über, die Altheim knapp 300 Jahre verwaltete. Im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses kam der Ort 1806 zu Baden und bei Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 dorthin.
Leustetten wurde erstmals 1134 in der Gründungsurkunde des Klosters Salem genannt. Wie Frickingen gehörte es zur Grafschaft Werdenberg-Heiligenberg und später zur Grafschaft Fürstenberg. 1806 wurde Leustetten in das Land Baden eingegliedert und nach Frickingen eingemeindet, 1832 dann wieder eine eigenständige Gemeinde.
Frickingen hat sich mit den Gemeinden Salem und Heiligenberg zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen.
Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Frickingen unterhält eine Partnerschaft mit der Schweizer Gemeinde Frick im Kanton Aargau. Außerdem werden freundschaftliche Beziehungen zu Dürrröhrsdorf-Dittersbach in Sachsen gepflegt.
Die Gemeinde hat sich bis heute eine landwirtschaftliche Prägung erhalten. Vor allem der Obstbau spielt eine wichtige Rolle. Darüber hinaus gewinnt der Tourismus als Wirtschaftsfaktor zunehmend an Bedeutung.
Schließlich pendeln auch viele Bewohner in die umliegenden größeren Städte oder arbeiten im hauptsächlich mittelständischen Gewerbe.
Die Gemeinde ist durch Buslinien u.a. mit Überlingen und Salem verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.
Durch das Gemeindegebiet Frickingens verläuft die fünfte Etappe des Jubiläumswegs, ein 118 Kilometer langer Wanderweg, der 1998 zum 25-jährigen Bestehen des Bodenseekreises ausgeschildert wurde. Er führt über sechs Etappen durch das Hinterland des Bodenseekreises von Kressbronn über Neukirch, Meckenbeuren, Markdorf, Heiligenberg und Owingen nach Überlingen.
Der Frickinger Obstlehrpfad bietet viel Wissenswertes über den Apfelbau. Er führt über vier Kilometer vom Sportzentrum durch die Obstplantagen zurück ins Dorf.[2]
Eine regionale Attraktion stellt alljährlich der Herbstmarkt mit seinem umfangreichen Rahmenprogramm dar.
In der Osterzeit werden Brunnen in allen Ortsteilen aufwändig mit Osterschmuck verziert.
Bermatingen | Daisendorf | Deggenhausertal | Eriskirch | Frickingen | Friedrichshafen | Hagnau am Bodensee | Heiligenberg | Immenstaad am Bodensee | Kressbronn am Bodensee | Langenargen | Markdorf | Meckenbeuren | Meersburg | Neukirch | Oberteuringen | Owingen | Salem | Sipplingen | Stetten | Tettnang | Überlingen | Uhldingen-Mühlhofen