Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Franz Altheim

- Franz Altheim -

Franz Altheim :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Franz Altheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Franz Altheim (* 6. Oktober 1898 in Frankfurt am Main; † 17. Oktober 1976 in Münster in Westfalen) war ein deutscher Althistoriker und Klassischer Philologe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Altheim studierte von 1916 bis 1921 an der Universität Frankfurt Klassische Philologie und Altertumswissenschaften, in der Stadt, in der er schon zur Schule gegangen war. Er promovierte im Dezember 1921 bei Hans von Arnim mit der Arbeit Die Komposition der Politik des Aristoteles. 1925 war Altheim Stipendiat der Notgemeinschaft de Deutschen Wissenschaft. 1928 erfolgte seine Habilitation bei Walter F. Otto zum Thema Griechische Götter im alten Rom. Daran anschließend war er bis 1935 Privatdozent, ab 1936 außerplanmäßiger Professor für Klassische Philologie an der Universität Frankfurt. Im Winter 1936 war er Lehrstuhlvertreter an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er gehörte dem George-Kreis an und war 1934 bis 1936 Mitglied der SA. 1937 wurde er außerordentlicher Professor für Klassische Philologie an der Hallenser Universität, 1943 schließlich ordentlicher Professor.

Seine Berufung verdankte er auch seiner Zusammenarbeit mit dem von Heinrich Himmler geförderten „Deutschen Ahnenerbe“, das seine Forschungsreisen finanzierte. Altheim war Mitarbeiter des Ahnenerbe-Vereins und neben Walther Wüst, Wolfram Sievers, Karl August Eckhardt und weiteren weniger bedeutenden Wissenschaftlern als Mitglied des Gutachterausschusses des Ahnenerbe-Forschungsprojekts „Wald und Baum“ tätig.[1] Sievers’ 1939 vorgebrachten Plänen zur Gründung eines sich mit der Antike befassenden „rassekundlich-historischen Instituts“ stimmte er voll und ganz zu.[2]

1945 wurde Altheim zunächst ab-, aber bald schon wieder eingesetzt. 1948 wurde er in Halle Professor für Alte Geschichte, wechselte aber 1950 auf den althistorischen Lehrstuhl an der neu gegründeten Freien Universität Berlin, den er bis zu seiner Emeritierung 1964 innehatte.[3] Die Althistorikerin Ruth Altheim-Stiehl, die an mehreren seiner Werke mitarbeitete, ist seine Adoptivtochter.

Altheim wurde über seinen Tod hinaus als Mitglied des Patronatskommitee der Nouvelle École aufgeführt.[4] Die Zeitschrift ist eines der Sprachrohre der rechtsextremen GRECE.

[Bearbeiten] Leistungen

Ursprünglich Latinist, wandte sich Altheim spätestens in Halle immer mehr der Alten Geschichte zu. Er verfasste eine umfangreiche Zahl von Monographien, die teilweise auch in andere Sprachen übersetzt wurden. Altheim beschäftigte sich vor allem mit der hellenistischen und römischen Geschichte sowie mit der römischen Religionsgeschichte und der Geschichte des alten Orients.

[Bearbeiten] Schriften

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Michael H. Kater, Das „Ahnenerbe“ der SS, Stuttgart 1974, S. 76ff.; vgl. dazu auch B.-A. Rusinek: Wald und Baum in der arisch-germanischen Geistes- und Kulturgeschichte. Ein Forschungsprojekt des ‚Ahnenerbe’ der SS 1937-1945, in: Albrecht Lehmann / Klaus Schriewer (Hrsg.): Der Wald – Ein deutscher Mythos? Perspektiven eines Kulturthemas, Berlin und Hamburg 2000 ( = Lebensformen, Bd. 16), S. 267-363.
  2. Kater, Das „Ahnenerbe“ der SS, S. 99.
  3. Die Jahresangaben zu Altheims Laufbahn weichen in verschiedenen Jahrgängen von Kürschners Gelehrtenkalender und der Deutschen biographischen Enzyklopädie teilweise leicht voneinander ab.
  4. Nouvelle École, Bd. 40, 1983.
rencontre

Franz Altheim - En savoir plus

Rencontre Franz Altheim - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.