Der Frankenwald ist ein Mittelgebirge im Nordosten Frankens.
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Der Frankenwald liegt zwischen dem Thüringer Wald, dem Fichtelgebirge und dem Obermainland. Er bildet zusammen mit dem Thüringer Schiefergebirge und dem Vogtländischen Schiefergebirge das Saalische Schiefergebirge. Als Frankenwald wird unter Berücksichtigung morphographischer Werte das Gebiet vom Südwestrand des Saalischen Schiefergebirges bis zu den Kammhöhen bezeichnet.[1]
Höchster Berg ist der Döbraberg mit 794 Metern über NN. Der zweithöchste Berg ist der Wetzstein bei Brennersgrün in Thüringen mit 792 Metern über NN. Der Übergang zum Thüringer Wald ist fließend. Einige Gemeinden im südöstlichen Thüringen zählen zum Frankenwald.
Den Charakter des Frankenwaldes beschreibt der folgende – nur auf den ersten Blick widersprüchliche – Satz: Im Frankenwald gibt es keine Berge – da gibt es Täler. Eine große Zahl an schmalen, überwiegend parallel verlaufenden Tälern zwischen Werra, Itz und Steinach im Nordwesten und den Quellästen des Weißen Mains im Südosten greift in das Gebirge ein.[2]
Der Frankenwald ist ein waldreiches Gebiet. Meist findet man Fichtenwälder, seltener Laubwälder. Früher dominierte Rotbuche und Tanne und es gab nur wenige Fichten.
Die Geologie des Frankenwaldes besteht zu großen Teilen aus Grauwacke und Tonschiefer des Unterkarbon. An der Fränkischen Linie, einer Verwerfungszone, grenzt er an den Muschelkalk des Obermainlandes. Wissenschaftlich wird unterschieden zwischen dem Frankenwald im engeren Sinne (östlich von Selbitz) und dem Frankenwald (Überbegriff für die drei Gebiete Frankenwald im engeren Sinne, Münchberger Hochfläche und Bayerisches Vogtland).
Am westlichen Rand des Frankenwalds, zwischen Gundelsdorf im Süden und Rothenkirchen im Norden liegt das drei-geteilte Stockheimer Becken, welches eines der wenigen Rotliegend-Becken in Bayern darstellt. In ihm finden sich u.a. saure Vulkanite, vulkanogene und lakustrine Sedimente des Perms (vorwiegend Schiefer, Sandsteine und verschiedene Konglomerate) sowie einige geringmächtige Steinkohleflöze, welche bei Stockheim und Neuhaus-Schierschnitz bis in die 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts unter Tage abgebaut wurden.
Der erwähnte Schiefer gestaltete die Häuser – noch heute wird zur Dacheindeckung das „blaue Gold“ verwandt und prägt die Frankenwalddörfer.
Viele Orte wie Schwarzenbach am Wald oder Bad Steben sind aufgrund ihrer Höhenlage und des Reizklimas staatlich anerkannte Luftkurorte und steuern somit einen großen Teil zum Einkommen der Bevölkerung bei.
Die Frankenwäldler sind eng mit ihrem Wald verbunden. Er war Grundlage für ihren Lebensunterhalt in Glas- und Porzellanindustrie, Flößerei, Köhlerei und den zahlreichen Schneidmühlen. Bis nach Amsterdam brachten die Flößer auf Main und Rhein Frankenwaldtannen. Noch heute wird die Flößerei auf der Wilden Rodach bei Wallenfels touristisch betrieben.
Die Besiedlung des Frankenwaldes, des früheren Nortwaldes, begann im 13. Jahrhundert zunächst auf den bewaldeten Hochflächen. In Rodungsinseln entstanden die ersten Siedlungen mit den heute noch erkennbaren Siedlungsformen Waldhufen- und Rundangerdorf. Musterbeispiel für ein guterhaltenes Rundangerdorf ist die Ortschaft Effelter im Landkreis Kronach, die heute ein Ortsteil von Wilhelmsthal ist. Erst später fand die Besiedlung der Täler statt und es entstanden die typischen Wiesentäler.
Deswegen wird der Frankenwald geprägt von den drei Landschaftselementen:
Im Osten – in der Gegend um Naila und Schwarzenbach am Wald – herrscht eine eher sanft gewellte Hochplateaulandschaft vor. Im Westen dagegen – im Landkreis Kronach – wechseln sich enge Wiesentäler, bewaldete Hänge und gerodete Hochflächen ab.
Durch den Frankenwald bzw. an seinem Rand verlaufen die Bahnlinien München-Berlin, Lichtenfels-Kulmbach-Hof, Saalfeld-Blankenstein, Münchberg-Helmbrechts, Hof-Naila-Bad Steben, die Bundesautobahn A 9 und die Bundesstraßen B 173, B 85, B 289, B 2 und B 303.
sind
Folgende Gemeinden liegen im Frankenwald oder an seinen Grenzen. Die Liste ist alphabetisch sortiert.
Der Frankenwald liegt zwischen dem Main im Südwesten und der (sächsischen) Saale im Nordosten. Dem Main zu fließt die Rodach mit ihren Nebenflüssen Haßlach und Kronach sowie die Schorgast. Die Selbitz im östlichen Frankenwald und die Loquitz im Norden münden in die Saale. Durch den Frankenwald führt auch die Europäische Wasserscheide zwischen Elbe und Rhein. Sie verläuft zwischen den Zuflüssen zu Saale und Main. [3]
Den Naturpark Frankenwald bilden Teile des Landkreises Kronach und der Nachbarkreise Hof und Kulmbach. Im Naturpark gelegen ist die Ködeltalsperre, die größte Trinkwassertalsperre Bayerns, die mit ihren 21 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen fast die gesamte Oberfränkische Bevölkerung (circa 430.000 Einwohner) mit Rohwasser versorgt. [4]
Der Frankenwaldverein ist ein Heimat- und Wanderverein. Er pflegt Brauchtum sowie Geschichte im Frankenwald und unterhält ein dichtes Netz von Wanderwegen. Der Verein wurde in Naila gegründet. Der Frankenwaldverein setzt Technologien wie GPS für Wanderungen ein.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."