Floreana (auch Santa Maria, englisch: Charles) ist eine der kleineren Inseln im Süden des Galápagos-Archipel, und gehört politisch zu Ecuador.
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Ihren offiziellen Namen Floreana verdankt die Insel Juan José Flores, dem ersten Präsidenten von Ecuador. Die alternative Bezeichnung Santa María leitet sich hingegen vom Namen einer der Schiffe des Entdeckers Christoph Kolumbus ab.
Floreana erstreckt sich über 173 km², seine höchsten Erhebungen sind Überreste vulkanischer Tätigkeit, die bis 640 m hinaufragen. Ein einziges Mal wurde im Jahre 1813 eine Eruption im Innern der Insel beobachtet. Die Nachbarinseln innerhalb des Galápagos-Archipels sind Isabela (40 km nordwestlich) und Española (50 km östlich).
Floreana gehört zu den vier bewohnten Galápagos-Inseln. Grund der Besiedlung sind die beiden Süßwasserquellen im Innern der Insel, die durch die Niederschläge des so genannten Geruanebels, der die Inselhöhen auch während der Trockenzeit umhüllt, gespeist werden.
Erste Bewohner waren Piraten, die im 17. Jahrhundert die Insel als Stützpunkt und Versteck nutzten. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Floreana Anlaufstelle für englische Walfänger. Um 1830 errichtete die ecuadorianische Regierung hier ein Strafgefangenenlager, vierzig Jahre später wurde der Versuch unternommen, das auf der Insel vorkommende Färbermoos kommerziell zu nutzen. Der Versuch endete 1870 mit der Ermordung des Unternehmers.
1929 begann die Ära der deutschen Besiedlung. Zuerst ließ sich der Berliner Zahnarzt Dr. Friedrich Ritter mit Dore Strauch auf der zu dieser Zeit unbewohnten Insel nieder. Der Versuch einer deutschen Abenteurerin, auf Floreana ein Luxushotel für amerikanische Touristen zu errichten, scheiterte in den dreißiger Jahren, da die Begleiter der selbsternannten Baronin Wagner unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen. Auf Dauer sesshaft wurde die aus Köln stammende Familie Wittmer, die 1932 auf der Insel landetete, und deren Nachfahren heute ein Hotel auf Floreana betreiben. Die Besiedlung durch Ecuadorianer begann erst nach dem zweiten Weltkrieg.
Gegenwärtig leben in der einzigen Siedlung Floreanas (Puerto Valesco Ibarra) rund 100 Menschen, und zwar hauptsächlich von der Landwirtschaft.
Die ecuadorianische Armee unterhält zudem einen kleinen Flottenstützpunkt auf der Insel.
Die Vegetation ist auf Floreana zweigeteilt. Auf dem trockenen Sandsaum der Uferregion sind Sonnenwenden und Strandwinden anzutreffen, dazu etliche Arten von Sukkulenten (Kakteen) und Sesuvien (Bodendecker). An den nebelfeuchten Hängen der Kraterreste herrscht üppige Regenwald-Vegetation.
Als Floreana noch unbesiedelt war, hatte hier die Galápagos-Riesenschildkröte mit ihrer speziellen Floreana-Unterart ihre Heimat. Durch die von den Menschen angesiedelten, inzwischen verwilderten Haustiere sind die Schildkröten ebenso wie der Galápagos-Bussard und die Spottdrossel nahezu verdrängt worden. In großer Zahl zu beobachten sind in der Punta Cormorant Flamingos. In den Küstengewässern kommen die Grüne Meeresschildkröte, Seelöwen aber auch Haie und Rochen vor.
Koordinaten: 1° 17' 51" S, 90° 26' 3" W
Baltra (Seymour Sur) | Bartolomé | Darwin | Española | Fernandina | Floreana | Genovesa | Isabela | Marchena | Pinta | Pinzón | Plaza Sur | Rábida | San Cristóbal | San Salvador | Santa Cruz | Santa Fé | Seymour Norte | Tortuga | Wolf
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."