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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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52.33111111111111.24138888888992
Koordinaten: 52° 20′ N, 11° 14′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Börde | |
| Verbandsgemeinde: | Flechtingen | |
| Höhe: | 92 m ü. NN | |
| Fläche: | 73,52 km² | |
| Einwohner: |
2.852 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 39 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 39345, 39356, 39359 | |
| Vorwahlen: | 039054, 039055 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 83 230 | |
| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Lindenplatz 13/15 39345 Flechtingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dr. Dieter Schwarz | |
| Lage der Gemeinde Flechtingen im Landkreis Börde | ||
Flechtingen ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde ist Hauptsitz der Verbandsgemeinde Flechtingen.
Inhaltsverzeichnis |
Flechtingen liegt in Luftlinie etwa zwölf Kilometer nordwestlich von Haldensleben und hat den Status Luftkurort. Der Ort liegt in waldreicher Lage im Flechtinger Höhenzug. Am Ortsrand befindet sich der 13 Hektar große Flechtinger Schloss-See.[2]
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Behnsdorf, Belsdorf, Böddensell und Flechtingen zur neuen Gemeinde Flechtingen zusammen.
Flechtingen ist 961 erstmals urkundlich belegt und ist damit einer der ältesten Orte in der Altmark. Die 1307 erstmals erwähnte Wasserschloss Flechtingen[3] wird zu den am besten erhaltenen Schlössern in Sachsen-Anhalt gezählt.
Der letzte Bürgermeister der alten Gemeinde Flechtingen war Dieter Schwarz.
Laut der Kommunalwahl am 6. Dezember 2009 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,80%. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| 1. Freie Wählergruppe der Gemeinde Flechtingen | 8 Sitze | ||
| Behnsdorfer Wählergemeinschaft | 3 Sitze | ||
| CDU | 2 Sitze | ||
| SPD | 1 Sitz |
Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.
Das Wappen wurde am 26. Februar 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.
Blasonierung: „In Silber eine gezinnte rote Mauer, dahinter wachsend ein gezinnter roter Turm, begleitet von zwei aus der Mauer wachsenden grünen Kastanienbäumen, in der Toröffnung ein blaues Wasser.“
Die Gemeindevertretung von Flechtingen beschloss, nunmehr gültige und für den Ort verbindliche Insignien zu tragen. Wappensymbol soll dabei das Flechtingen prägende Wasserschloss sein. Im neu geschaffenen Wappen wird das Wasserschloss durch einen aus einer Zinnenmauer wachsenden Zinnenturm dargestellt. Der Turm wird von je einem Kastanienbaum begleitet. Diese nehmen sowohl Bezug auf die gewaltigen und sehr alten Bäume, die den Zugang zum Schloss säumen als auch auf die herrliche landschaftliche Lage von Flechtingen, das am Flechtinger Höhenzug liegt.[4]
Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.
Die Flagge ist Rot - Weiß gestreift mit dem aufgelegten Wappen.
In den 1990er-Jahren wurden in dem Ort zwei Rehabilitationskliniken errichtet. Sie gehören zur Unternehmensgruppe Median Kliniken. Die in Ortsnähe anstehenden Hartgestein-Lager, vor allem Porphyr, werden von der Baustoffindustrie genutzt. Es handelt sich um die nördlichsten Lagerstätten von Hartgestein in Deutschland.
Flechtingen liegt an zwei Landesstraßen, unter anderem nach Haldensleben und Calvörde.
Der Bahnhof Flechtingen liegt etwa drei Kilometer von Flechtingen Ort entfernt an der Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg. Im Personenverkehr wird Flechtingen meist im Zweistundentakt bedient. Von den nahegelegenen Porphyrlagerstätten führt eine Anschlussbahn zur Hauptstrecke, auf der häufig Güterverkehr stattfindet.
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