Die Flagge der Färöer, auf färöisch Merkið, ist eine weiße skandinavische Kreuzflagge mit azurblau-gerändertem feuerrotem Kreuz. Tag der Flagge ist seit 1940 der 25. April, daneben gibt es weitere Flaggtage der Färöer.
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Der Widder war schon immer das Wappentier der „Schafsinseln“. Als mit der nationalen Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert die ersten inoffiziellen Flaggen verwendet wurden, nahm man einen weißen Widder auf blauem Grund mit einem breiten roten Rand. Später wurde statt des Widders der färöische Nationalvogel, der Austernfischer (Tjaldur) verwendet. Dann entwickelte man in Island 1915 eine eigene Kreuzflagge (nachdem dort der Stockfisch und später der Falke verwendet wurden) nach skandinavischem Muster. Wahrscheinlich entstand unter diesem Einfluss des Nachbarlandes der Wunsch, ebenso eine Kreuzflagge zu verwenden, um die nordische Zugehörigkeit der Nation zu unterstreichen.
Die färöische Kreuzflagge wurde im Juni 1919 in Kopenhagen von den färöischen Studenten Jens Olivur Lisberg aus Fámjin, Janus Øssursson aus Tórshavn und Pauli Dahl aus Vágur entworfen, von Ninna Jacobsen (ältere Schwester von Liffa Gregoriussen) genäht und am 22. Juni des Jahres das erste Mal auf den Färöern - in Lisbergs Geburtsort Fámjin - gehisst. Dieses historische Exemplar hängt in der Kirche zu Fámjin.
Zur Ólavsøka 1930 kam es zum Eklat, als vor dem Løgtingsgebäude, mitten während der feierlichen Zeremonie zur Parlamentseröffnung, der Dannebrog eingeholt und das Merkið gehisst wurde. Ab 1931 war der Gebrauch auf den Inseln üblich, blieb aber inoffiziell.
Während der britischen Besetzung der Färöer im Zweiten Weltkrieg wurde die Flagge am 25. April 1940 offiziell eingeführt. Das war für die Briten deshalb wichtig, um die färöischen Schiffe von denen des besetzten Dänemarks unterscheiden zu können. An Land wurde aber weiterhin der Dannebrog verwendet. Der 25. April ist seitdem als Flaggtag ein arbeitsfreier Feiertag auf den Färöern.
Seit dem Autonomiegesetz vom 31. März 1948 ist sie endgültig als Flagge der färöischen Nation anerkannt.
Im Nordischen Rat steht die Flagge der Färöer gleichbereichtigt neben denen der anderen nordischen Länder.
Die Flagge der Färöer darf auf den Färöern und in Dänemark von jedermann geführt werden. Von der Gestaltung her ist es die invertierte Flagge Norwegens, und ebenso wie diese im Seitenverhältnis 8:11.
Bei einer Umfrage 2004 gaben 17% der färöischen Haushalte an, sowohl die Flagge als auch eine Fahnenstange zu besitzen, damit sie öffentlich flaggen können.[1]
Aus dem färöischen Flaggengesetz vom 17. Juli 1959:
Übersetzung:
Oder anders gesagt: Eine Flagge im Format 16:22 hätte ein rotes Kreuz in der Breite 2 mit azurblauen Rändern in der Breite 1, und zum Mast hin weiße Quadrate mit der Kantenlänge 6, auf der anderen Seite sind sie dann verdoppelt, also 6 mal 12 große Rechtecke.
Zur Ólavsøka 2007 veranstaltete das färöische Fernsehen Sjónvarp Føroya einen landesweiten Wettbewerb über die „sieben färöischen Wunder“, bei dem die Zuschauer beliebige Vorschläge über besondere Bauten und andere Gegenstände machen konnten. Eine Rangfolge der acht Sieger (wegen Stimmengleichheit in einem Fall) wurde nicht bekannt gegeben, aber die erste Flagge der Färöer in der Kirche von Fámjin gehört dazu. Die anderen sind das Kirchengestühl von Kirkjubøur, die Magnuskathedrale, die Christianskirkjan in Klaksvík, das Haus des Nordens, Tinganes, der Norðoyatunnilin und der Sitz der Reichsombudsschaft auf den Färöern (Stimmengleichheit mit der Flagge in Fámjin).[2]
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."