Die Internationalen Filmfestspiele Venedig (Mostra internazionale d'arte cinematografica di Venezia) finden seit 1932 jedes Jahr Ende August / Anfang September auf dem Lido in Venedig statt. Sie sind Teil der Biennale für zeitgenössische Kunst. Hauptaufführungsort ist der historische Palazzo del Cinema. Die letzten Filmfestspiele fanden vom 27. August 2008 bis zum 6. September 2008 statt.[1]
Die Filmfestspiele von Venedig sind das älteste noch bestehende Filmfestival der Welt und gehören heute - gemeinsam mit dem Filmfestival Cannes und der Berlinale - zu den drei bedeutendsten internationalen Filmfestspielen.
Als Hauptpreise für die besten Filme wurde in den Jahren 1934 bis 1942 die nach dem seinerzeitigen italienischen Diktator benannte Coppa Mussolini vergeben. Ausgezeichnet wurde damit jeweils der beste italienische sowie der beste ausländische Film. Seit dem Jahr 1947 wird nur noch ein Film mit dem Hauptpreis geehrt. Nachdem in den Jahren 1947 bis 1950 der Internationale Preis von Venedig bzw. der Goldene Löwe von San Marco vergeben worden waren, ist dies seitdem der Goldene Löwe (Leone d'Oro). Ihn erhält jeweils der Regisseur des betreffenden Films.
Derzeit findet das Filmfestival in vier Kategorien (Wettbewerb, Kurzfilme, "Horizonte", Debütfilm) statt. Weitere Regie-Auszeichnungen sind der Silberne Löwe, der in verschiedenen Kategorien vergeben wird, während die besten Darsteller in einem Wettbewerbsfilm mit der Coppa Volpi ausgezeichnet werden. Weitere Preise werden in filmtechnischen Kategorien vergeben.
Seit 2004 ist Marco Müller als Nachfolger von Moritz de Hadeln Direktor der Filmfestspiele.
Die wichtigsten Auszeichnungen im Überblick:
| Kategorie | Originalbezeichnung | verliehen seit |
|---|---|---|
| Goldener Löwe | Leone d'Oro al miglior film | 1949 |
| Silberner Löwe – Großer Preis der Jury | Leone d'Argento – Gran premio speciale della giuria | 1951 |
| Silberner Löwe – Beste Regie | Leone d'Argento – Premio speciale per la regia | 1990 |
| Silberner Löwe – Größte Entdeckung des Festivals | Leone d'Argento – Rivelazione | 2006 |
| Beste Darstellerin | Coppa Volpi per la migliore interpretazione femminile | 1935 |
| Bester Darsteller | Coppa Volpi per la miglior interpretazione maschile | 1935 |
| Marcello-Mastroianni-Preis – Bester Nachwuchsdarsteller | Premio Marcello Mastroianni | 1998 |
| Osella – Beste technische Leistung | Premio Osella per il migliore contributo tecnico | 2004 |
| Osella – Bestes Drehbuch | Premio Osella per la migliore sceneggiatura | 2004 |
| Goldener Löwe – Ehrenpreis | Leone d'Oro alla carriera | 1971 |
Berlin | Cannes | Kairo | Karlovy Vary | Locarno | Montréal | Moskau | Mar del Plata | San Sebastián | Shanghai | Tokio | Venedig
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."