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Ferropolis

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Ferropolis – die Stadt aus Eisen – ist ein Museum und Veranstaltungsort nahe Gräfenhainichen östlich von Dessau auf einer Halbinsel im ehemaligen Tagebau Golpa-Nord. Ferropolis ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

Panoramaaufnahme von Ferropolis
Panoramaaufnahme von Ferropolis

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Eimerkettenschwenkbagger in Ferropolis
Eimerkettenschwenkbagger in Ferropolis
Schaufelradbagger in Ferropolis
Schaufelradbagger in Ferropolis
Luftbild von Ferropolis
Luftbild von Ferropolis

Ursprünglich befanden sich an dieser Stelle die Werkstätten, Energieversorgungseinrichtungen und Sozialanlagen des Tagebaues Golpa-Nord.

Bis 1955 verband eine Grubenbahnlinie Bergwitz mit dem Kraftwerk Zschornewitz. Teile des aufgegebenen Bahndammes wurden später als Erschließungsstraße für den Braunkohlentagebau Golpa-Nord und später für die Anbindung von Ferropolis genutzt. Die Grubenbahn und jetzigen Anschlussgleise für Ferropolis wurden parallel zu dieser ehemaligen Bahnlinie errichtet.

Nach dem Ende des Braunkohlebergbaus in diesem Gebiet wurden hier fünf Großgeräte in einem Freilichtmuseum zusammengeführt. Am 14. Dezember 1995 wurde „Ferropolis – Die Stadt aus Eisen“ gegründet, durch den damaligen Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt Klaus Schucht. Neben einem Eimerkettenschwenkbagger (Spitzname „Mad Max“) und einem Schaufelradbagger („Big Wheel“) findet man hier auch zwei Absetzer („Gemini“ und „Medusa“) und einen Eimerkettenbagger („Mosquito“). 2004 fanden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an den Großgeräten statt.

Die Anbindung nach Ferropolis wurde 2005 erneuert. Im Dezember 2005 wurde Ferropolis offiziell in die Europäische Route der Industriekultur aufgenommen. Seit dem 22. April 2006 betreibt das Standesamt Gräfenhainichen in der stillgelegten Schaltwarte des Tagebaus Golpa-Nord eine Nebenstelle für Hochzeiten. Ferropolis kann auch mit Museumszügen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn erreicht werden.

[Bearbeiten] Nutzung

Die ungewöhnliche Kulisse wurde und wird von vielen Künstlern geschätzt. Beispielsweise traten hier Metallica, die ärzte, Böhse Onkelz, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Deep Purple, Alice Cooper und die Puhdys auf. Auch für Festivals und für klassische Musikaufführungen wird die „Stadt aus Eisen“ genutzt. Veranstaltungen, die regelmäßig stattfinden, sind unter anderen das Festival „Melt“, „Ferropolis in Flammen“ und das seit 2004 jährlich stattfindende OFT-Festival.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Ferropolis – Bilder, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 51° 45′ 42" n. Br., 12° 26′ 56" ö. L.

Ferropolis - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Ferropolis - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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