| Feigen | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ficus | ||||||||||||
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Die Feigen (Ficus) sind eine Gattung tropischer Kletterpflanzen, Sträucher und Bäume aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Der wohl bekannteste Vertreter ist die Echte Feige (Ficus carica), da ihre Früchte als Feigen bekannt sind.
Die große Gattung besteht aus 750 bis 900 Arten immer- und sommergrüner Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen, die weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen beheimatet sind. Einige Arten werden wegen ihrer dekorativen Blätter oder als Schattenspender in Parks und Gärten, in Gebieten die nie Frost haben, angepflanzt. Einige Arten sind beliebte Zimmerpflanzen.
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Der Gattungsname Ficus leitet sich vom lateinischen Wort für die Echte Feige, ficus ab, das auch dem altgriechischen sykea verwandt ist. Aus dem Lateinischen wurde auch das deutsche Wort übernommen.[1]
Alle Arten sind holzige Pflanzen: Bäume, Büsche und Kletterpflanzen. In den Pflanzen befindet sich weißer Milchsaft. Die Blätter sind meistens einfach. Es ist ein Nebenblatt zu erkennen, es entsteht aber aus 2 verwachsenen Nebenblättern. Das Nebenblatt schützt die Blattknospen und fällt dann beim Entfalten des Laubblattes ab. Die Blüten sind eingeschlechtig, es gibt einhäusige und zweihäusige Arten. Jeweils viele Blüten sind in einem Blütenstand, einem krugförmigen ausgehöhlten Achsengewebe, eingesenkt. Nur eine kleine Öffnung im Blütenstand bleibt als Verbindung ins Freie.
Alle Feigenarten werden von kleinen Insekten, genauer gesagt Taillenwespen aus der Familie Agaonidae (die zu den Erzwespen (Chalcidoidea), aus den Hautflüglern (Hymenoptera), gehören) befruchtet. Viele Feigen-Arten können nur von einer ganz bestimmten Wespen-Art befruchtet werden. Diese Erzwespen dringen durch eine Öffnung in den Blütenstand ein. Sie bestäuben die Feigenblüten und legen dann ihre Eier in den Blütenständen. Die Larven schlüpfen und ernähren sich von Bestandteilen des Fruchtstandes, bis sie sich zum Imago entwickeln. Danach schlüpfen die flugfähigen fertigen Erzwespen aus der Öffnung des Fruchtstandes und suchen sich einen Geschlechtspartner und der Zyklus beginnt von neuen.[2]
Einige Ficus-Arten sind sogenannte Würgefeigen. Die Samen werden von Vögeln gefressen und passieren ungeschädigt den Verdauungstrakt. Wenn sie im Kot der Vögel auf einem Ast eines Baumes ausgeschieden werden, keimen die Samen auf dem Ast. Die Feigenpflanzen wachsen auf dem Ast, es sind also zuerst Epiphyten, und schicken ihre Wurzeln, Luftwurzeln, zum Boden. Erreichen die Wurzeln den Boden, beginnen die Feigen ein schnelleres Wachstum und bilden mehr Wurzeln. Sie umschließen allmählich ihren Wirtsbaum. Schließlich stirbt der Wirtsbaum ab und die Würgefeige steht alleine da, innen, dort wo der Wirtsbaum war, hohl. Die bei der Zersetzung des abgestorbenen Wirtsbaumes freiwerdenden Nährstoffe dienen der Würgefeige als zusätzliche Nahrung.
Siehe auch: Banyan-Feige
Da die meisten Ficus-Arten sehr viele Früchte ausbilden sind sie für viele Tierarten, darunter sind Fledertiere, Affen und Vögel, eine wichtige Nahrungsquelle.
Einige Ficus-Arten sind beliebte Zimmerpflanzen (Auswahl):
Die Gattung Feigen (Ficus) wird in sechs Untergattungen gegliedert:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."