| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | |
| Höhe: | 40 m ü. NN | |
| Fläche: | 268,16 km² | |
| Einwohner: | 9028 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16833 | |
| Vorwahl: | 033932 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 68 117 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Joh.-Seb.-Bach-Str. 6 16833 Fehrbellin |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Ute Behnicke | |
| Lage der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin | ||
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Fehrbellin ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg in Deutschland, 60 km nordwestlich von Berlin und 12 km südlich von Neuruppin. Sie ist über die Autobahn A 24 (Abfahrt Fehrbellin) zu erreichen.
Inhaltsverzeichnis |
Der namensgebende Kernort der Gemeinde Fehrbellin liegt am Nordrand des Ländchens Bellin, einem kleinen Höhenzug. Größere Teile des Gemeindegebietes liegen im Havelländischen Luch südlich des Kernortes. Nördlich der Kernstadt erstreckt sich das vom Rhin durchflossene Rhinluch, das hier nur 3 km breit ist. An dieser Stelle wurde im späten Mittelalter die „Bellinsche Fähre“ betrieben, woraus sich der Name der Stadt entwickelte. Mit zunehmender Verlandung des Luchs wurde anstelle der Fähre ein Damm aufgeschüttet, der Fehrbellin mit Neuruppin verbindet. Nördlich des Rhinluches liegt die Ruppiner Platte. Der Fläche nach gehört Fehrbellin zu den flächenmäßig größten Kommunen in Deutschland, so ist das Gemeindegebiet mit 268 km² größer als beispielsweise das von Frankfurt am Main (248 km²).
Seit der Gemeindegebietsreform in Brandenburg, die durch die ehemaligen Gemeinden aktiv bekämpft wurde, setzt sich die Gemeinde Fehrbellin aus folgenden Ortsteilen zusammen:
Die Teilorte, die vorher eigenständige Gemeinden waren, besitzen auch heute noch eigene Ortsbürgermeister.
In der Schlacht bei Fehrbellin im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg besiegte der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg am 18. Juni 1675 die Schweden und eroberte nach diesem Sieg bis 1678 das von den Schweden beherrschte Schwedisch-Pommern.
Das Standbild des Großen Kurfürsten war eine private Schenkung Kaiser Wilhelms II. an die Stadt Fehrbellin. Es wurde von dem Berliner Bildhauer Fritz Schaper geschaffen und am 18. Oktober 1902 enthüllt.
Sehr bekannt ist auch der Fehrbelliner Reitermarsch (komponiert 1893 von Richard Henrion), er ist Regimentsmarsch verschiedener Verbände der Bundeswehr.
Von 1294 bis 2003 besaß Fehrbellin das Stadtrecht und ist seitdem eine Titularstadt. Formal erkennbar am Ortsteilnamen „Stadt Fehrbellin“.
Die Gemeinde Fehrbellin führt kein Wappen. Die Blasonierung des Wappens des Ortsteils Stadt Fehrbellin, das als Ortssymbol mit privatrechtlicher Bedeutung geführt wird, lautet: „In Silber eine rote gotische Kirche mit Doppelbogenportal; zwischen den Türmen das Brustbild eines schwarzgekleideten Mönchs.“ (§ 3 Abs. 3 der Hauptsatzung[3])
Die Gemeinde Fehrbellin führt seit dem 27. Oktober 2005 ein gemeinsames Logo für Tourismus und Kultur. Dieses Logo wurde bei einem durch die Gemeindeverwaltung Fehrbellin ausgeschriebenen Wettbewerb durch Beschluss der Gemeindevertreter am 27. Oktober 2005 als offizielles Logo der Gemeinde Fehrbellin bestätigt. Entworfen wurde dieses Logo von Tom Berger aus Neuruppin, der seit vielen Jahren im Vorstand des gemeinnützigen Vereins FKK-Fehrbelliner Karneval Klub e. V. mitarbeitet. Das Logo vereint die Landschaftselemente Luchwiesen und Wälder, sowie Flüsse und Teiche – die vorherrschende Landschaft in der Gemeinde Fehrbellin. Als überragendes Bildelement ist die im Volksmund genannte „Goldelse“ der Siegessäule bei Hakenberg (Brandenburg) als stilisiertes Element mit verarbeitet. Als Kontrast dazu steht in Rot das Auge des Betrachters dieser Landschaft – ob als Tourist oder als Einheimischer.
Fehrbellin unterhält seit 1990 mit Dülmen in Nordrhein-Westfalen eine Städtefreundschaft.
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Denkmal für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm im Kurfürstenpark |
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Berliner Geschichtswerkstatt (Hrsg.): Das Arbeitserziehungslager Fehrbellin. Zwangsarbeiterinnen im Straflager der Gestapo. Potsdam, 2004, ISBN 3-932502-38-8
Breddin | Dabergotz | Dreetz | Fehrbellin | Heiligengrabe | Herzberg (Mark) | Kyritz | Lindow (Mark) | Märkisch Linden | Neuruppin | Neustadt (Dosse) | Rheinsberg | Rüthnick | Sieversdorf-Hohenofen | Storbeck-Frankendorf | Stüdenitz-Schönermark | Temnitzquell | Temnitztal | Vielitzsee | Walsleben | Wittstock/Dosse | Wusterhausen/Dosse | Zernitz-Lohm
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."