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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Ostholstein | |
| Höhe: | 0-27,2 m ü. NN | |
| Fläche: | 185,45 km² | |
| Einwohner: | 12 981 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23769 | |
| Vorwahlen: | 04371 und 04372 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OH | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 55 046 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 1 23769 Fehmarn |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Otto-Uwe Schmiedt (parteilos) | |
| Lage der Stadt Fehmarn im Kreis Ostholstein | ||
Fehmarn (dänisch Femern) ist die drittgrößte deutsche Insel und eine Stadt in Schleswig-Holstein.
Bis zum 3. Oktober 1990 war Fehmarn die größte Insel der Bundesrepublik Deutschland. Mit der deutschen Wiedervereinigung hat die Ostseeinsel Rügen diesen Platz eingenommen.
Am 1. Januar 2003 wurde die Stadt Burg auf Fehmarn mit dem Amt Fehmarn vereinigt, das die drei amtsangehörigen Gemeinden Bannesdorf auf Fehmarn, Landkirchen auf Fehmarn und Westfehmarn umfasste. Seither trägt die gesamte Insel den Namen Stadt Fehmarn.
Inhaltsverzeichnis |
Fehmarn ist 185 km² groß, verfügt über rund 78 km Küstenlinie und liegt zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht in der Ostsee. Die Insel ist durch die Fehmarnsundbrücke mit der Halbinsel Wagrien verbunden. Auf Fehmarn befinden sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Marienleuchte bildete zudem von 1949 bis 1990 den nordöstlichsten Punkt der Bundesrepublik und von 1952 bis 1973 der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und ab 1958 auch der EWG.
Fehmarn besitzt einige unterschiedliche Küstenlandschaften: Die Nordküste zwischen dem Markelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine Dünenlandschaft mit Nehrungshaken und Strandseen. Die Nordküste Fehmarns soll durch eine feste Fehmarnbelt-Querung mit Dänemark verbunden werden. Die Ostküste ist steinig und besitzt eine Kliffküste.
Der Südstrand bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten, zudem die weißesten Sandstrände der Insel. Hier ist der Strand flach und liegt auf Meereshöhe; ebenso der Strand im Westen. Die Insel liegt meist nur knapp über NN; die höchste Erhebung ist der Hinrichsberg (27,2 m), diesem folgt der Wulfener Berg (26,5 m).
Der größte Ort der Insel mit rund 6.000 Einwohnern ist die ehemalige Stadt Burg, weitere 8.000 leben in den anderen 42 Ortschaften der Insel. Nach Burg sind Landkirchen, das einige Jahrzehnte lang selbst Stadtrecht genoss, und Petersdorf die bedeutendsten Orte der Insel.
Zudem liegen auf oder nahe Fehmarn mehrere kleine Inseln:
Die durchschnittliche Temperatur beträgt 8,3 °C, der durchschnittliche Niederschlag 511 mm. Laut deutschem Wetterdienst war Fehmarn 2008 wieder sonnenreichste Gegend in Deutschland.
Der kälteste Monat ist der Februar mit 0,2 °C, die wärmsten Monate sind Juli und August mit jeweils 17,0 °C. Im Oktober fällt mit 66 Millimetern der meiste Niederschlag.
Auf Fehmarn liegt das Wasservogelschutzreservat Wallnau, das von dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) betrieben wird. Ein rund 300 ha großes Areal an der Westküste der Ostseeinsel wurde ab 1975 als Brut- und Schutzstätte für Zugvögel eingerichtet.
Ein Kanalsystem ermöglicht durch regelbare Wasserstände in Wiesen, Gräben und Teichen die Schaffung optimaler Brutbedingungen für über 80 Vogelarten.
Das Wasservogelschutzreservat empfängt ganzjährig Besucher und bietet neben einem Informationszentrum mit Naturschutzmuseum, Beobachtungsständen und Naturlehrpfad auch Führungen an.
Hier mündet auch die Kopendorfer Au, einziger "Fluss" der Insel.
Bis Ende 2002 gab es auf der Insel Fehmarn vier Gemeinden (Bannesdorf, Burg, Landkirchen, Petersdorf). Burg, das bereits seit dem 16. Jahrhundert Stadtrecht genoss, wurde nun ebenfalls Stadtteil der Stadt Fehmarn, die die ganze Insel umschließt.
Als vereinzelt Befürchtungen aufkamen, dass die neue Stadt mit Klaus Tscheuschner, dem damaligen Bürgermeister der Stadt Burg, der als „Vater der Gemeindefusion“ gilt, als Bürgermeister der gesamten Insel zu stark auf Burg ausgerichtet sein könnte, verzichtete dieser auf eine Kandidatur. Als erster Bürgermeister der Stadt Fehmarn wurde der parteilose Otto-Uwe Schmiedt gewählt, der sich u. a. gegen einen gemeinsamen Kandidaten von CDU und SPD durchsetzen konnte. Das Rathaus befindet sich auf dem Burger Marktplatz.
Die Stadtvertretung hat 23 Sitze. Die Sitzungen finden im Senator-Thomsen-Haus in Burg statt.
Gemeindewahlen 2008
Vergleich zu den letzten Wahlen: CDU und SPD verlieren, Freie Wähler gewinnen. Die drei kleineren Parteien erreichen alle über 5 Prozent, allerdings wurde die Fünf-Prozent-Hürde ohnehin vor der Wahl abgeschafft.
Gemeindewahlen 2003
Während der Legislaturperiode ist Hartmut Specht aus der SPD ausgetreten und war somit fraktionslos.
Vergleich zu den letzten Wahlen: CDU und die Freien Wähler gewannen deutlich dazu, die SPD verlor, die Grünen scheiterten an der 5%-Hürde, die Statt-Partei trat nicht an.
Gemeindewahlen 1998
Wichtiger als die Fraktion ist oft die Herkunft der Abgeordneten. Obwohl in Burg in etwa ebensoviele Menschen wie auf dem Rest der Insel wohnen, kommt die Mehrheit der Abgeordneten vom Land, was vor Allem auf die Freien Wähler zurückzuführen ist, deren sechs Abgeordnete allesamt vom Land kommen.
Blasonierung: „In Silber über abwechselnd silbernen und blauen Wellen eine freistehende rote Burg aus Ziegelsteinen mit Zinnenmauer, geschlossenem goldenen Tor und zwei blau bedachten, mit je zwei rundbogigen Fenstern versehenen Zinnentürmen, zwischen denen der rote holsteinische Schild mit dem silbernen Nesselblatt schwebt.“[1]
Durch Beschluss der Stadtvertretung vom 11. März 2004 steht der neu gebildeten Stadt Fehmarn rückwirkend zum 1. Januar 2004 das Wappen der ehemaligen Stadt Burg auf Fehmarn zur Verfügung.
Die vor vielen Häusern wehende „Goldene Krone im blauen Meer“ wurde in ihrem heutigen Aussehen am 3. Mai 1580 Lehnsfahne der Insel Fehmarn.[2] Sie bezieht sich auf das Haus Oldenburg, das damals wie heute, das dänische Königshaus bildet. Heutzutage ist sie aber kein offizielles Symbol der Insel mehr und war zwischenzeitig sogar markenrechtlich geschützt, nachdem sie nicht als Wappen der zusammengeschlossenen Stadt genutzt werden durfte.[3]
Ende des Jahres 2007 errang die Stadt Fehmarn einen großen Erfolg. Laut Bundespatentgericht in München darf „Die Goldene Krone im blauen Meer“ nicht mehr als Schutzmarke eingetragen sein, sondern ist Allgemeingut. Damit ist die Akte zu Gunsten der Fehmaraner geschlossen worden[4].
Burg auf Fehmarn ist der größte Ort und gleichzeitig mit etwa 6.000 Einwohnern die Hauptstadt der Insel. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die um 1230 erbaute Kirche St. Nikolai und der zu ihrem Fuße liegende alte Friedhof, der mit alten Linden umpflanzt ist. Die Hauptstraße Burgs ist die Breite Straße. Zahlreiche Geschäfte säumen ihre Seiten, die in überwiegend alten Backsteinhäusern untergebracht sind. Westlich der Breiten Straße liegt der kopfsteingepflasterte Marktplatz, auf dem jeden Mittwoch ein Markt stattfindet. Dort steht das 1901 erbaute Rathaus mit seiner roten Backsteinfassade und seinen trutzigen Türmchen. In den Gründerjahren entstanden unter dem damaligen Bürgermeister Lafrentz neue Villenzüge, so im Südwesten der Stadt. 1905 wurde in Burg der Hauptbahnhof der Inselbahn, eingeweiht, der heute ein Restaurant ist. Seit den 1960er Jahren führt Burg das Prädikat eines Heilbades.
Burgstaaken ist der stadteigene Hafen, der im Laufe der Zeit versandete. 1886 wurde der Hafen wieder instand gesetzt, zusätzlich wurde das Hafenbecken vertieft. Heute ist Burgstaaken Anlegestelle für Yachten und Kutter. Burgstaaken bietet dem Besucher einige Restaurants an. Ereignisreich für Besucher ist der Direktverkauf von frischem Fisch auf den Kuttern, sowie ein Besuch in der Fischergenossenschaft Fehmarn, häufig falsch als Fischereigenossenschaft bezeichnet.
Burgtiefe ist der Südstrand Fehmarns. Bis in die 1960er Jahre noch eine große Nehrung im Osten der Insel, wurde der Ausbau zum Heilbad begonnen. Hier hatte die Witwe Reinhard Heydrichs, Lina von Osten, gelebt und ein Restaurant mit Ochsengrill betrieben. Heute stehen die drei von weitem schon sichtbaren Hochhäuser der IFA auf der Nehrung. Der Strand ist kurtaxenpflichtig und erhielt 2003 eine neue Kurpromenade. Er hat eine lange und teilweise überdachte Strandpromenade. Dort findet sich das Kurmittelhaus, das Meerwasser-Brandungsbad, eine Sporthalle und eine Marina.
Slawengründungen
Bannesdorf (Bauerndorf und Kirchort), Dänschendorf, Gahlendorf, Gammendorf-Siedendorf, Gollendorf, Hinrichsdorf, Klausdorf, Kopendorf, Lemkendorf, Meeschendorf, Puttgarden, Püttsee, Sahrensdorf, Schlagsdorf, Sulsdorf, Vitzdorf
Lage heute unbekannt.
Todaenthorp, Dargenthorp, Taessenmaersthorp, Villa Christiani, Rataemaersthorp, Utaesthorp
Kolonistendörfer
Im Zuge der Ostkolonisation vor 1230 (Waldemarsches Erdbuch) entstandene Bauerndörfer mit zweiseitiger, parallel gegenüberliegender Dorfplatzbebauung mit giebelseitiger, eng aneinander liegender Gebäudereihung. Kolonisten waren Holländer, Friesen, Westfalen und Holsteiner.
Albertsdorf, Altjellingsdorf, Avendorf, Blieschendorf, Bojendorf, Gammendorf-Hohendorf, Mummendorf, Niendorf, Ostermarkelsdorf, Petersdorf (Bauerndorf und Kirchort), Sartjendorf, Teschendorf, Todendorf, Vadersdorf, Wenkendorf, Westermarkelsdorf, Wulfen (Fehmarn)
Neugründungen des 14. Jahrhunderts
Neujellingsdorf (Flugplatz bzw. Sonderlandeplatz), Strukkamp
Hafensiedlungen
Nach 1329 entstandene Orte in unmittelbarer Lage am Meeresraum, mit richtungsloser Dorfanlage, Vorherrschaft nicht bäuerlicher Berufe und ohne Flur.
Lemkenhafen, Orth
sonstige
Bisdorf, Presen und Staberdorf sind entweder Slawengründungen oder Kolonistendörfer.
Landkirchen ist ein Kirchort ohne eigene Flur und entstand um die 1234 erstmals erwähnte Kirche herum.
Altenteil, Fehmarnsund, Flügge (siehe unten #Sonstiges), Gold, Katharinenhof, Marienleuchte, Neue Tiefe, Westerbergen
Die Christianisierung erfolgte durch König Knud den Großen, der Fehmarn im Jahre 1022 dem Bistum Odense auf Fünen unterstellte.
Die Mehrheit der Bürger gehört zur evangelischen Kirche. In Burg befindet sich aber auch eine Römisch-katholische Kirche.
In Burg finden in den Sommermonaten auch Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche statt.
Seit 2007 sind alle weiterbildenden Schulen auf Fehmarn zur Inselschule Fehmarn zusammengeschlossen. Die Inselschule ist eine der ersten Gemeinschaftsschulen Deutschlands, so dass auch auf nationaler Ebene über die Schulreform [6] wurde. In einigen Jahren sollen alle Schüler an einem Campus unterrichtet werden. Hierzu sollen auf einer Fläche neben dem ehemaligen Gymnasium mehrere Gebäude errichtet werden. Jeder Jahrgang soll ein eigenes Gebäude beziehen. Im alten Gymnasium würden die Cafeteria, die Fachräume und die Oberstufe Platz finden. Die Gebäude der ehemaligen Volksschule und der Mittelschule würden dann anders genutzt oder verlaukt werden.[7] Als Übergangslösung werden einige Klassen in Mobilbauten untergebracht.
Die Regatta Fehmarn Rund ist die größte Katamaranregatta Deutschlands.
Seit 2004 findet das internationale Fußballturnier der Fehmarn-Cup statt. 2007 nahmen 64 Mannschaften teil.
Am Wulfener Hals findet ein Surffestival statt, bei dem es auch ein "Race around Fehmarn" gibt, bei dem Windsurfer gegen Kiter und Katamaran antreten. Den Rekord hält mit 2 Stunden 54 Minuten Björn Dunkerbeck
Am Südstrand findet ein Beachvolleyball-Turnier der Smart-Beach-Tour statt.
Jedes Jahr findet Ende Juni, Anfang Juli ein großes Reitturnier auf der Anlage des Fehmarnschen Ringreitervereins am Grünen Weg statt. Hier sind viele bekannte Spring- und Dressurreiter am Start. Darüber hinaus finden noch drei kleinere Reitturniere statt.
Über den Fährbahnhof Puttgarden, heute der einzige Bahnhof auf der Insel, ist Fehmarn im Regional- und internationalen Fernverkehr der Eisenbahn auf der Vogelfluglinie erreichbar. Der Bahnhof wird von Intercity-Express-Zügen und EuroCity-Zügen (Hamburg-Kopenhagen) sowie Regional-Express-Zügen der DB Regio Schleswig-Holstein (Puttgarden–Lübeck) erreicht.
Bis Ostern 2010 soll Burg nach Einstellung des Personenverkehrs 1984 wieder zentrumsnah mit Personenzügen erreichbar sein. Dazu soll ein Teilstück der Inselbahn reaktiviert und der neue Bahnhof "Fehmarn-Burg" mit modernem Bahnhofsumfeld gebaut werden. Dieser Bahnhof soll auch einen Bahnanschluss der Stadt Fehmarn gewährleisten, sollte der Bahnhof Puttgarden im Zuge der festen Fehmarnbeltquerung geschlossen werden.
Bis Mitte der 1990er Jahre verkehrte auf Fehmarn die Inselbahn Fehmarn, die am 8. September 1905 als Kleinbahn Lütjenbrode-Orth der Kreis Oldenburger Eisenbahn eröffnet wurde. Sie verband die fehmarnschen Ortschaften Orth, Petersdorf, Landkirchen, Burg, Burgstaaken, Wulfen und Fehmarnsund über eine Fähre mit Großenbrode, Lütjenbrode und Heiligenhafen auf dem Festland. Die Lokomotiven für den insularen Streckenteil waren in Burg stationiert, so dass meist nur die Wagen auf der Fähre befördert werden brauchten. Nach Aufgabe des Personenverkehrs von Burg nach Orth am 2. Juni 1956 und zum Bahnhof Fehmarnsund am 30. April 1963 verkehrten zum Bahnhof Burg über die Vogelfluglinie noch bis Mai 1984 einzelne Personenzüge. Am 1. Februar 1995 wurde der letzte Abschnitt zwischen Burg und Landkirchen, auf dem noch Güterverkehr betrieben wurde, stillgelegt. Die aufgegebenen Eisenbahntrassen lagen viele Jahre brach. Öffentlichen Personenahverkehr mit Omnibussen betreibt die Firma Autokraft, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn.
Fehmarn ist durch die Fehmarnsundbrücke seit 1963 (Eröffnung der Vogelfluglinie) mit dem deutschen Festland verbunden. Bis dahin waren Fähren die einzigen Zubringer zur Insel. Die Netzwerkbogenbrücke entstand in den Jahren 1960 bis 1963 und wird wegen ihrer Form im Volksmund auch "Kleiderbügel" genannt.
Bereits zu Zeiten des Kaiserreiches und der Weimarer Republik war die Verwirklichung einer Brücke über den Fehmarnsund zum Greifen nahe, jedoch wurden diese Ideen durch Krieg und Inflation zerstört.
Die Europastraße 47, die vom Fehmarnsund über die Insel nach dem Fährhafen Puttgarden führt, ist Teil der Vogelfluglinie, also des europäischen Transitverkehres.
Am 29. Juni 2007 beschlossen Deutschland und Dänemark den Bau der 19 Kilometer langen Brücke zwischen Puttgarden und Rødby auf der dänischen Insel Lolland, der mittlerweile auch von den Parlamenten abgezeichnet wurde. Sie soll 5,5 Milliarden Euro kosten, die hauptsächlich von Dänemark getragen werden. Baubeginn wird im Jahr 2011 sein; Fertigstellung im Jahr 2018. 15 Jahre war über den Bau einer Brücke oder eines Tunnels von Puttgarden nach Rødby spekuliert worden, der das europäische Transitnetz vervollständigen soll und Skandinavien mit dem europäischen Festland über den Fehmarnbelt verbinden würde. Bisher findet dieser Plan einer festen Fehmarnbeltquerung bei der Bevölkerung keinen großen Zuspruch, da die Arbeitsplätze am Fährhafen Puttgarden entfallen würden, Einbußen im Tourismus erwartet werden und Naturschützer Nachteile für die heimischen Tierarten fürchten.
In Neujellingsdorf gibt es den Flugplatz Fehmarn-Neujellingsdorf.
Dadurch begünstigt, dass Fehmarn mit rund 1.910 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Flecken Deutschlands gehört, strömen jedes Jahr rund 300.000 Besucher, Tagesgäste nicht mitgerechnet, auf die Insel.
Besonders in der Ferienzeit wird das Erholungsangebot des Heilbades Burg auf Fehmarn genutzt, so dass in der Regel alle Schlafstätten ausgebucht sind. Hier liegt auch das Ferienzentrum der IFA. Im sonstigen liegen in der ganzen Burgtiefener Anlage Spielplätze, Minigolfplätze, Boulespielfelder und sonstige Sportaktivitäten. Für Februar 2009 ist hier auch die Eröffnung des Wellen- und Erlebnisbades FehMare geplant.
Stark geschätzt wird das Angebot des Urlaubes auf Fehmarn seit der Errichtung der Fehmarnsundbrücke. So wurde es für die Bewohner des Festlandes leichter und schneller, nach Fehmarn überzusetzen. Die bis dahin stark auf die Landwirtschaft ausgerichteten Fehmaraner nutzten die Chance und boten den Großstädtern den bis dahin unbekannten und heute kommerziell wichtigen „Urlaub auf dem Bauernhof“ an.
Die Strände auf Fehmarn:
Seit Mitte der 1990er Jahre werden auf Fehmarn Windparks errichtet. So sind bereits der Windpark „Westfehmarn“ und „Presen“ entstanden. Der sogenannte „Windpark Fehmarn“ wurde mit 34 Windkraftanlagen ehemals in das Guinness Buch der Rekorde als Deutschlands größter Windpark eingetragen.
Die Errichtung dieser Anlagen ist unter den Bewohnern der Insel umstritten, da sie zum einen Arbeitsplätze sichern, zum anderen jedoch die bisher landwirtschaftlich geprägte Umwelt Fehmarns beeinträchtigen und so möglicherweise dem Tourismus schaden könnten.
Die Zahl der 144 Windräder soll durch das Aufstellen größerer und leistungsfähigerer Räder auf etwa 120 gesenkt werden.
Rund 30 km nordöstlich von Fehmarn steht der größte Offshore-Windpark der Welt.
In Burg erscheinen die Inselzeitungen Fehmarnsches Tageblatt, der „reporter“ und der „Urlaubs-Kurier“. Außerdem erscheinen auf Fehmarn die Lübecker Nachrichten mit der Lokalausgabe „Ostholstein-Nord“.
Personen, die auf Fehmarn gelebt und gewirkt haben oder durch ihre Familie der Insel verbunden sind:
| Name | bekannt durch | Verbindung zu Fehmarn |
|---|---|---|
| Jens-Uwe Beyer alias Popnoname | Musiker | auf Fehmarn aufgewachsen |
| Jürgen Blin | Schwergewichtsboxer (u.a. gegen Muhammad Ali) | auf Fehmarn geboren |
| Karl Carstens | Bundespräsident | familiäre Verbindung |
| David Gloxin | Bürgermeister und Diplomat der Hansestadt Lübeck | auf Fehmarn geboren |
| Klaus Groth | Schriftsteller plattdeutscher Mundart | schrieb hier den „Quickborn“ |
| Axel Hager | Beach-Volleyballspieler, Bronzemedaillegewinner in Sydney 2000 | auf Fehmarn geboren |
| Roger Handt | Radiomoderator des WDR | auf Fehmarn geboren |
| Dora Heyenn | Spitzenkandidatin der Linken bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2008 | auf Fehmarn geboren |
| Ernst Ludwig Kirchner | Maler des Expressionismus | war einige Zeit auf Fehmarn tätig |
| Christian Kortholt der Ältere | deutscher, protestantischer Theologe | auf Fehmarn geboren |
| Gustav Kröhnke | Zivilingenieur und Landvermesser | Hatte als erster die Idee der Vogelfluglinie als kürzester Verbindung zwischen Skandinavien und Deutschland. |
| Xaver Edmund Karl von Mellenthin | preußischer Offizier | besetze Fehmarn 1864 im Zuge des Deutsch-Dänischen Krieges |
| Benedikt Niese | Klassischer Philologe und Althistoriker | auf Fehmarn geboren |
| Charlotte Niese | Schriftstellerin | auf Fehmarn geboren |
| Hans Hansen Palmus | Heimatdichter | Dorflehrer in Vadersdorf |
| Irmgard Riessen | Schauspielerin | auf Fehmarn geboren |
| Amalie Schoppe | Dichterin | auf Fehmarn geboren |
| Leonhard Selle | Organist | 1843 - 1855 auf Fehmarn tätig |
| Peter Wiepert | Heimatforscher | |
| Nick Wilder (eigentlich Klaus Wilder) | Schauspieler | auf Fehmarn geboren |
| Dirk Weetendorf | ehemaliger Fußballprofi | auf Fehmarn geboren |
Zudem hat Fehmarn einige bekannte Reiter hervorgebracht. Aktuell sind Inga Czwalina und Kai Rüder zu nennen.
Ahrensbök | Altenkrempe | Bad Schwartau | Beschendorf | Bosau | Dahme | Damlos | Eutin | Fehmarn | Göhl | Gremersdorf | Grömitz | Großenbrode | Grube | Harmsdorf | Heiligenhafen | Heringsdorf | Kabelhorst | Kasseedorf | Kellenhusen (Ostsee) | Lensahn | Malente | Manhagen | Neukirchen | Neustadt in Holstein | Oldenburg in Holstein | Ratekau | Riepsdorf | Scharbeutz | Schashagen | Schönwalde am Bungsberg | Sierksdorf | Stockelsdorf | Süsel | Timmendorfer Strand | Wangels
Ahrendsberg | Balmer Werder | Barther Oie | Beuchel | Bock | Krösliner Dänholm | Dänholm | Fährinsel | Fehmarn | Gänsewerder | Görmitz | Greifswalder Oie | Heuwiese | Hiddensee | Kieler Ort | Kirr | Kleine Werder | Koos | Langenwerder | Liebes | Liebitz | Mährens | Öhe | Poel | Riems | Riether Werder | Ruden | Rügen | Struck | Tollow | Ummanz | Urkevitz | Usedom | Vilm | Walfisch | Warder | Wührens