Das 1.827 km² große Fayyum-Becken, auch Fayum, Fajum, Fajjum oder Faijum (arabisch الفيوم al-Fayyūm; koptisch pa iom „der See“), ist ein oasenartiges Becken im Gouvernement Al-Fayyum in Ägypten (Afrika).
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Das Becken, das sich im nordöstlichen Ägypten südwestlich von Kairo und westlich des Nils befindet, ist ringsum von Hügel- und Bergzügen umgeben, die am Beckenrand im Gabal Katrîna („Katharinenberg“) bis 353 m hoch sind, im Hinterland aber noch weiter aufragen. Es steht über ein Tal, in dem der Bahr Yusuf („Josefs-Kanal“) verläuft, mit dem Niltal in Verbindung.
Während sein Südostteil bei Fayyum auf etwa 24 m Höhe liegt, fällt das Gelände des Fayyum-Beckens nach Nordwesten in eine Depression ab, ein bis 45 m unter dem Meeresspiegel liegendes Gebiet, in dem sich der 230 km² große und abflusslose Qarun-See gebildet hat.
Das Fayyum-Becken gilt als „Gemüsegarten Kairos“ und war in prädynastischer Zeit ein Sumpfgelände. Im Mittleren Reich wurden diese Sümpfe von den Königen Amenemhet II. und Sesostris II. trockengelegt, um das Gebiet für die Landwirtschaft nutzbar zu machen.
Eine frühe Besiedlung der neolithischen Fayum-A-Kultur bestand im Fayyum-Becken ab etwa 4.500 v. Chr.
Dort befand sich auch das von Herodot und Strabon beschriebene Labyrinth, der Totentempel von Pharao Amenemhet III. aus der 12. Dynastie. Er baute in der Nekropole Hawara die Hawara-Pyramide, der das Labyrinth vorgelagert war. Den Berichten zur Folge soll es mehr als 3.000 (Herodot) bzw. mehr als 1.500 (Strabon) Räume gehabt haben und laut Herodot haben „die oberen Räume das Maß von Menschenwerk überstiegen“.
Ptolemaios II. ließ zu Anfang des 3. Jahrhunderts v. Chr. griechische Veteranen ansiedeln und stieß so eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung an. Griechische Architekten legten zugleich einen künstlichen Stausee an, der genügend Wasser für eine zweite Ernte im Frühjahr lieferte. In der Folge entstanden 40 neue Orte im gesamten Becken. [1]
Auch eine Vielzahl von Tempeln wurde gebaut. Später sind dann noch einige koptische Tempel hinzugekommen. Das koptische Kloster des Erzengels Gabriel (Deir el-Malak Ghobrial), dessen älteste Teile aus dem 5. Jahrhundert stammen, ist das berühmteste und heute wieder aufgebaut.
Im Fayyum-Becken befinden sich zahlreiche Orte, darunter sind:
Koordinaten: 29° 22' N, 30° 47' O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."