Die Familie (lateinisch: Familia) ist eine hierarchische Ebene der biologischen Systematik.
Sie steht in der Botanik zwischen den Hauptrangstufen Ordnung und Gattung. Direkt über der Familie kann die Überfamilie (lateinisch: Superfamilia) stehen, unter ihr die Unterfamilie (lateinisch: Subfamilia)[1]. In der Zoologie kommt zur speziellen Familien-Rangstufe noch die aus weiteren Rangstufen bestehende Familien-Gruppe[2].
In der Botanik endet die Familienbezeichnung im Grundsatz auf -aceae (zum Beispiel Korbblütler: Asteraceae, Liliengewächse Liliaceae) und leiten sich vom Gattungsnamen einer festgelegten Typusart ab (z. B. Aster, Lilium). Historisch waren jedoch auch Benennungen nach morphologischen Besonderheiten üblich. Artikel 18.5 des ICBN legt fest, dass acht abweichende Familiennamen als gültig publiziert anzusehen sind. Palmae/Arecaceae, Gramineae/Poaceae, Cruciferae/Brassicaceae, Leguminosae /Fabaceae, Guttiferae/Clusiaceae, Umbelliferae/Apiaceae, Labiatae/Lamiaceae und Compositae/Asteraceae. In allen anderen Fällen gilt ausschließlich der vom Typus abgeleitete und auf -aceae endende Name als gültig[3].
Der Begriff geht auf Pierre Magnol zurück, der ihn 1689 in die Botanik einführte. Bei Linné und Antoine-Laurent de Jussieu kommt er nicht vor, den entsprechenden Rang nehmen dort die „Ordines naturales“ (=„Natürliche Ordnungen“) ein, erst später setzte sich die Familie durch[4].
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."