Das Wort Evangelium ist in der christlichen Liturgie die Kurzbezeichnung für die letzte der (zwei oder drei) Schriftlesungen innerhalb des Gottesdienstes, die einem der vier Evangelien des Neuen Testaments entnommen ist.
Das liturgische Evangelium ist der Höhepunkt des Wortgottesdienstes, weil in ihm die Stimme Christi erklingt. Es wird mit dem Ausruf des Halleluja und dem dazugehörenden Halleluja-Vers begrüßt und in der katholischen Messfeier mit Leuchtern und Weihrauch geehrt. Oft erfolgt dies im Rahmen einer feierlichen Evangelienprozession, in der das meist kostbar gefasste und geschmückte Evangeliar vom Altar zum Ambo getragen und dabei von Weihrauch und Leuchtern begleitet wird.
Der Vortrag des Evangeliums in der Messe ist dem Diakon, ersatzweise dem Priester vorbehalten.
Auf das Sonntagsevangelium und dessen Auslegung in der Homilie antwortet die Gemeinde mit dem Credo, bevor Fürbitten und Gabenbereitung zur Eucharistie überleiten.
Die Auswahl der Abschnitte des Evangeliums an den einzelnen Sonn- und Feiertagen folgt der Perikopenordnung.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."