| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | ||||
| Kreis: | Soest | ||||
| Höhe: | 206 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 51,08 km² | ||||
| Einwohner: | 12.770 (31. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 250 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 59469 | ||||
| Vorwahl: | 02938 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | SO | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 74 012
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| Gemeindegliederung: | 14 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Spring 4 59469 Ense |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Johannes Weber (parteilos) | ||||
| Lage der Gemeinde Ense im Kreis Soest | |||||
Ense ist eine Gemeinde im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) und gehört zum Kreis Soest.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Ense liegt am nördlichen Rande des Sauerlandes und an der Südseite des Haarstrangs.
Ense grenzt (im Uhrzeigersinn von Norden) an Werl, Soest, Möhnesee, Arnsberg und Wickede.
Die Gemeinde besteht aus 15 Ortsteilen (Einwohnerzahl am 31. Oktober 2004):
Die urkundliche Ersterwähnung des heutigen Hauptortes der Gemeinde Ense, Bremen, datiert aus den Jahren zwischen 1081 und 1089. Der Name könnte von den Sachsen stammen, die 300 bis 400 Jahre vorher die Gegend eroberten. Dies ist auch durch eine Wallburg auf dem Fürstenberg. Der Gemeindename Ense ist schon seit 1207 überliefert und entstammt dem Rittergeschlecht von Ense, dessen Stammvater Conrad von Ense hieß und deren Stammsitz in Ense-Oberense und/oder Ense-Niederense lag. Direkt an der Ruhr gelegen ist das Rittergut Haus Füchten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kirchspiel Bremen aus dem Amt Körbecke herausgelöst. Ein einschneidendes Erlebnis in der Enser Geschichte war die Möhnekatastrophe am 17. Mai 1943. Nach der Zerstörung der Möhnetalsperre durch alliierte Bomber wurde auf Enser Gebiet das 1246 gegründete Zisterzienserkloster und die kleine Ortschaft Himmelpforten von den Fluten zerstört. Viele Einwohner wurden getötet. In ihrer heutigen Form entstand die Gemeinde Ense im Zuge der kommunalen Neugliederung am 1. Juli 1969, indem sich die jetzigen Ortsteile zusammen schlossen.
In der Liste[2] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 2,95 % der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:
| Jahr | CDU | SPD | FDP | BG | Z | Grüne |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1975 | 50,9 | 24,8 | 13,1 | 8,1 | 3,0 | |
| 1979 | 51,1 | 26,8 | 13,2 | 8,9 | ||
| 1984 | 44,6 | 28,1 | 10,7 | 16,6 | ||
| 1989 | 43,3 | 33,9 | 8,4 | 12,3 | ||
| 1994 | 43,4 | 34,0 | 7,9 | 14,7 | ||
| 1999 | 46,5 | 26,6 | 5,1 | 17,8 | 4,0 | |
| 2004 | 44,9 | 25,1 | 5,9 | 19,2 | 4,9 |
Blasonierung: „Von Silber zu Rot im Zinnenschnitt geteilt; oben hängende, durch eine rote Schnur zusammengehaltene schwarze Pferdepramme, unten zwei goldene Balken.“
Das am 22. Januar 1971 genehmigte Wappen zeigt im oberen Teil eine schwarze Pferdepramme, die durch eine rote Schnur zusammengehalten wird. Dieser Teil stammt aus dem Wappen der Familie von Ense, die eine wichtige Rolle in der lokalen Geschichte spielte. Der die Trennlinie bildende Zinnenschnitt symbolisiert die einst im Ortsteil Bremen gelegene Burg Waterlappe, die Hauptsitz des Geschlechtes derer von Fürstenberg war, und stammt aus dem ehemaligen Wappen des Ortsteils Bremen. Die roten Balken in der unteren Hälfte sind dem Fürstenberger Wappen, die Farben sind beiden Geschlechterwappen entlehnt.
Seit 1989 besteht eine Gemeindepartnerschaft zur Stadt Éleu-dit-Leauwette (Frankreich) sowie eine Gemeindefreundschaft zur Marktgemeinde Burkardroth.
Die Wirtschaftsförderung im Ort ist ein Angebot der Gemeinde Ense zur Unterstützung der Unternehmer. Aufgaben der Verwaltung sind unter anderem die Vermittlung von Gewerbeflächen im Industriepark Höingen.
Größter Industriebetrieb und zugleich bedeutendster Arbeitgeber in der Gemeinde Ense ist die Firma Kettler, die hier Verwaltung und einen Teil der Produktion beherbergt. Brökelmann Aluminium fertigt Aluminium-Profile und -Rohre und ist im Industriegebiet Höingen angesiedelt. Dort findet sich auch ein Zweigwerk der Firma Heimann aus Ense-Niederense, die unter anderem Fließpressteile für die Automobilindustrie herstellt. Die Firma Inotec stellt alle möglichen Formen von Notbeleuchtungen und Notausgangsbeschilderungen her. Die Firma Enercon errichtet Windkraftanlagen.
Das Industriegebiet in Höingen wurde Anfang der 1980er Jahre aufgebaut und beherbergt neben der oben genannten großen Unternehmen weitere mittelständische Betriebe.
Durch die Gemeinde Ense führt die B516, die von Werl kommend durch den Hauptort Ense-Bremen führt und zwischen Niederense und Oberense als Haarweg nach Möhnesee führt. Die A445/A46 kommt von Werl und tangiert das Gemeindegebiet ab Haus Füchten.
Für Ense gibt es zwei regionale Tageszeitungen und eine Heimatzeitung, die quartalsweise erscheint:
Neben dem öffentlich-rechtlichem Rundfunk (WDR) ist in Ense der private lokale Rundfunksender Hellweg Radio zu empfangen.
In Ense befinden sich neben drei städtischen Grundschulen (Fürstenbergschule Hünningen/Lüttringen, Grundschule Höingen, Bernhardusschule Niederense) auch eine katholische Bekenntnisschule für die ersten vier Schuljahre. An weiterführenden Schulen ist in Ense nur eine Hauptschule, die Conrad-von-Ense Hauptschule vorhanden. Schüler von Real-, Gesamtschulen oder Gymnasien werden in den umliegenden Städten unterrichtet. In Ense-Bremen befindet sich eine Geschäftsstelle der Volkshochschule Werl-Wickede-Ense.
Anröchte | Bad Sassendorf | Ense | Erwitte | Geseke | Lippetal | Lippstadt | Möhnesee | Rüthen | Soest | Warstein | Welver | Werl | Wickede (Ruhr)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."