| Wappen | Karte | |
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| Basisdatenx) | ||
| Bundesland | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk | Linz-Land (LL) | |
| Fläche | 33,27 km² | |
| Koordinaten | 48° 13′ N, 14° 29′ OKoordinaten: 48° 13′ 0″ N, 14° 28′ 30″ O | |
| Höhe | 281 m ü. A. | |
| Einwohner | 11.227 (31. März 2008) [1] | |
| Bevölkerungsdichte | 337 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 4470 | |
| Vorwahl | 07223 | |
| Gemeindekennziffer | 4 10 05 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Hauptplatz 11 4470 Enns |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Franz Stefan Karlinger (SPÖ) | |
| Gemeinderat (37 Mitglieder) |
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| x) Gemeindedaten von Enns (Stadt) bei der Statistik Austria | ||
Enns ist eine Stadt im Bezirk Linz-Land in Oberösterreich. Sie liegt auf 281 m Seehöhe am Fluss Enns, der hier die Grenze zu Niederösterreich bildet.
Enns bezeichnet sich (nicht unumstritten) als älteste Stadt Österreichs, die Stadtrechtsurkunde aus dem Jahr 1212 kann im Ennser Museum besichtigt werden. Wahrzeichen der Stadt ist der 60 m hohe Stadtturm. Außerdem ist Enns die einzige Cittàslow-Stadt Österreichs.
Inhaltsverzeichnis |
Enns liegt auf 281 m Höhe im Oberösterreichischen Zentralraum. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,5 km, von West nach Ost 8,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,3 km². 12,8 % der Fläche sind bewaldet, 64,1% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Ortsteile der Gemeinde sind: Einsiedl, Enghagen, Enghagen am Tabor, Enns, Ental, Erlengraben, Hiesendorf, Kottingrat, Kristein, Kronau, Lorch, Moos, Neu Gablonz, Rabenberg, Volkersdorf.
Erste Siedlungen im Mündungsgebiet der Enns in die Donau finden sich vor etwa 4000 Jahren. Um 400 v. Chr. besiedelten Kelten das Land. Das keltische Königreich Noricum wurde 15 nach Christus dem römischen Reich angegliedert und im Jahr 45 zur römischen Provinz Noricum erhoben.
Im zweiten und dritten Jahrhundert befand sich im Gebiet des heutigen Enns das Römerlager Lauriacum mit bis zu 6400 Soldaten. Das Lager war 539 Meter lang und 398 Meter breit. Die Zivilstadt erhielt bereits 212 das Stadtrecht durch Kaiser Caracalla. Damals lebten etwa 30.000 Menschen in Lauriacum. Während der Christenverfolgung zur Zeit Kaiser Diokletians erlitt der Heilige Florian am 4. Mai 304 den Märtyrertod durch Ertränken in der Enns.
Um das Jahr 370 wurde auf den Resten eines Tempels eine frühchristliche Basilika erbaut, Lauriacum war bis 488 Bischofssitz. 1344 entstand über dem Fundament der alten Kirche die jetzige Basilika St. Laurentius von Lorch.
Um 900 wurde auf dem Georgenberg, nahe dem heutigen Stadtzentrum, die „Enisiburg“ (Ennsburg) zum Schutz gegen die Einfälle der Ungarn errichtet. Aus ihr ging später das Schloss Ennsegg hervor. Die umgebende Siedlung erlebte ab dem 12. Jahrhundert einen Aufschwung, als Graf Otakar II. einen Markt errichtete.
Auf dem Georgenberg kam es 1186 zur Unterzeichnung der Georgenberger Handfeste, eines Erbfolgevertrages zwischen Otakar IV. von Steyr, der keine männlichen Erben hatte, und dem Babenbergerherzog Leopold V. von Österreich. Nach dem Tod Otakars im Jahr 1192 fiel die Steiermark, die damals viel größer war als das heutige Bundesland und von der Save (Slowenien) bis an die Donau reichte, an die Babenberger.
Mit der Verleihung des Stadtrechts durch Leopold VI. im Jahr 1212 wurde Enns zur Stadt und zählst damit zu den ältesten Städten Österreichs[2]. Erst nach dem Tod des letzten Babenbergers, Friedrich des Streitbaren, wurde im Frieden von Ofen 1254 – neben der Grafschaft Pitten – auch der Traungau und mit ihm die Stadt Enns von der Steiermark getrennt und damit zur Keimzelle für die Landesherrschaft, aus der sich das Land „Oberösterreich“ entwickeln sollte.
Im Jahr 1501 wurde Enns Amtssitz der von Maximilian I. errichteten Regierung. Im 16. Jhd. wurde Enns protestantisch und 1532 standen die Türken vor Enns. Der Stadtturm, das heutige Wahrzeichen der Stadt, wurde 1564–1568 unter Kaiser Ferdinand I. und seinem Sohn Maximilian II. auf Wunsch der Ennser Bürger als Glocken, Wach- und Uhrturm gebaut. 1569/70 wurde die alte Ennsburg, die langsam zerfiel, zum Schloss Ennsegg um- und ausgebaut. Auch die um 1483 errichtete landesfürstliche Burg wurde in diesem Jahr erweitert. Das Siegeln mit rotem Wachs war ab 1594 gestattet.
Die Ennser hatten unter dem Druck der Gegenreformation zu leiden und die Einquartierung des churbayrischen Kriegsvolkes und Steuerlasten forderten große Opfer von der Bürgerschaft. Dazu kam 1625 die Pest, die jeden 14. Einwohner dahinraffte. Als dann noch 1626 die Bauern die Stadt für 30 Tage belagerten, wurden 2/3 der Häuser stark beschädigt.
Während der Erbfolgekriege unter Maria Theresia (1741) war Enns 16 Wochen lang durch churbayrische und französische Truppen besetzt. In den Jahren 1805 und 1809 waren französische Truppen in Enns einquartiert. Nach der Schlacht von Ebelsberg gab es zwischen 4. und 6. Mai 1809 heftige Kämpfe an der Ennsbrücke. Napoleon war für drei Tage im Schloss Ennsegg einquartiert. Nach diesen kriegerischen Zeiten folgte wieder eine Zeit des Aufschwungs.
Aus Angst, die Fuhrwerke könnten nicht mehr durchkommen, wurden 1845 bis 1849 die Stadttore abgebrochen. Die Ringmauern fielen und auch die Brunnen am Hauptplatz wurden um 1900 abgetragen.
Enns war von 1945 bis 1955 von den amerikanischen Truppen besetzt. Die Enns bildete somit zehn Jahre die Demarkationslinie zwischen dem von den Russen und dem von den Amerikanern besetzten Teil Österreichs.
Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden viele der vertriebenen Sudetendeutschen in Enns eine neue Heimat. Die Schmuckindustrie der Gablonzer fand in Enns zur neuen Blüte und bot vielen Menschen einen gesicherten Arbeitsplatz. 1947 wurde die Gablonzer Genossenschaft mbH, eine Gemeinschaft aller Schmuckproduzenten, gegründet die bis zum heutigen Tag unter der Marke Gablonzer (TM) von Enns aus Mode- sowie Silberschmuck in alle Welt vertreibt. Seit 1. März 2006 befindet sich die Gablonzer Genossenschaft im Schloss Ennsegg.
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Geteilt; oben in Grün ein silberner, rot gewaffneter, wachsender Panther; unten von Silber und Rot geteilt. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot. Es erinnert an die sogenannte Georgenberger Handfeste 1192 (Erbvertrag zwischen den steiermärkischen Ottokaren und den Babenbergern). Der obere Teil des Wappenschildes stellt den steirischen Panther, der untere die Hälfte des österreichischen Bindenschildes dar.
Gemeinderat: Der Gemeinderat besteht aus 37 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
| Einwohnerentwicklung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bürgermeister: Bürgermeister ist Franz Stefan Karlinger von der SPÖ.
Die Einwohnerzahl von Enns hat sich im 20. Jahrhundert fast verdoppelt. 1900 hatte die Gemeinde 5.552 Einwohner, 2001 dann 10.610 Einwohner.
Söhne und Töchter der Stadt:
Ehrenbürger:
Allhaming | Ansfelden | Asten | Eggendorf im Traunkreis | Enns | Hargelsberg | Hofkirchen im Traunkreis | Hörsching | Kematen an der Krems | Kirchberg-Thening | Kronstorf | Leonding | Neuhofen an der Krems | Niederneukirchen | Oftering | Pasching | Piberbach | Pucking | Sankt Florian | Sankt Marien | Traun | Wilhering
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."