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Enkenbach-Alsenborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn
Enkenbach-Alsenborn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn hervorgehoben
49.4905555555567.9025289Koordinaten: 49° 29′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Enkenbach-Alsenborn
Höhe: 289 m ü. NN
Fläche: 30,03 km²
Einwohner: 7042 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 234 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67677
Vorwahl: 06303
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 004
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 18
67677 Enkenbach-Alsenborn
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Jürgen Wenzel (CDU)
Lage der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern
Karte

Enkenbach-Alsenborn ist eine Ortsgemeinde, 15 km östlich von Kaiserslautern im Bundesland Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie besteht aus den Ortsteilen Enkenbach und Alsenborn. Bis zu seinem Tod lebte hier das Pfälzer Fußballidol Fritz Walter.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Enkenbach und Alsenborn, die jeweils eine lange eigene Geschichte als selbstständige Gemeinde haben und heute zusammengewachsen sind. Nachbargemeinden sind - im Uhrzeigersinn - Neuhemsbach, Sippersfeld, Kerzenheim, Ramsen (Pfalz), Wattenheim, Fischbach (bei Kaiserslautern), Kaiserslautern und Mehlingen

[Bearbeiten] Geschichte

Die beiden Dörfer waren in ihrer Geschichte eng verflochten. Das zeigte sich durch einen gemeinsamen Schultheißen (bis 1795) und Bürgermeister, endete aber mit dem Jahr 1825. 1832 wurde auch der bis dahin gemeinsame Wald geteilt.

In der Nähe des Daubenbornerhofes gab es vom 12. bis zum 15. Jahrhundert eine Burg, die Burg Breidenborn.

Die günstige Verkehrslage und der Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1871, sowie die Ansiedlung von Betrieben ließen die Bevölkerungszahl trotz einer starken Auswanderung von 1.095 Personen im Jahr 1800 auf 3.326 im Jahr 1900 und 6.900 im Jahr 1975 anwachsen. Dabei ging der Charakter von Bauerndörfern verloren und Enkenbach-Alsenborn wurde zur Wohngemeinde.

Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn entstand mit Wirkung vom 7. Juni 1969 durch Vereinigung der Gemeinden Enkenbach und Alsenborn. Sie gehört zusammen mit den Ortsgemeinden Sembach, Mehlingen und Neuhemsbach zur Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn im Landkreis Kaiserslautern, die mit Wirkung vom 22. April 1972 gebildet wurde.

[Bearbeiten] Konfessionen

2007 waren 45,1 Prozent der Einwohner evangelisch und 31,6 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]

In Enkenbach-Alsenborn hat die 1990 gegründete Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland ihren Sitz. Die Mennonitische Kirche ist nach ihrem Gründer Menno Simons benannt. Die Lehre folgt dem Schleitheimer Bekenntnis von 1527.

[Bearbeiten] Politik

Rathausbrunnen

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich aus 22 Mitgliedern zusammen. Bei der Wahl 2004 gab es folgendes Ergebnis:

CDU SPD WGR Grüne FDP Gesamt
2004 11 6 3 1 1 12 Sitze

[Bearbeiten] Bürgermeister

Ortsbürgermeister von Enkenbach-Alsenborn ist Jürgen Wenzel (CDU).

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: Von Blau und Gold gespalten, links ein goldener Brunnen, daraus sich eine Brunnensäule mit zwei Röhren mit fließendem silbernem Wasser und einem linkshin gekehrten goldenen Löwen auf der Spitze erhebt, rechts eine blaugedeckte, mit silbernen Fenstern versehene rote Kirche mit blauem Kreuz. Es wurde 1969 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.[2]

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Mit Saint-Mihiel in Lothringen wird seit dem 9. Oktober 1983 eine Partnerschaft gepflegt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Provinzkino - Programmkino mit langer Tradition

[Bearbeiten] Bauwerke

Sehenswert sind die Klosterkirche des ehemaligen Prämonstratenserklosters aus dem 13. Jahrhundert und die Protestantische Kirche in Alsenborn.

[Bearbeiten] Sport

Größter Verein ist der Turn- und Polizeisportverein (TPSV) Enkenbach. Er bietet Handball, Volleyball, Leichtathletik und weiteres an. Momentan existieren im Bereich Reiten/Voltigieren eine B- und D-Turniergruppe. Bundesweit in den Blickpunkt geriet der Stadtteil Alsenborn in den 1960er- und 1970er-Jahren durch die Erfolge des SV Alsenborn, der in diesem Zeitraum eine der besten Fußballmannschaften Südwestdeutschlands hatte und mehrfach um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga spielte.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Als traditionelle Eigentümlichkeit des Ortes fällt insbesondere der "Peterstag" am 22. Februar auf, an dem aus Erinnerung an die Befreiung von der Hornviehseuche im Jahr 1776 zum Teil bis heute in vielen Familien kein Fleisch verzehrt wird.

Fritz-Walter-Haus in Alsenborn

[Bearbeiten] Fritz Walter - Museum

Nach über zweijährigen Bau- und Sanierungsmaßnahmen am Anwesen von Italia und Fritz Walter in der Leininger Straße in Enkenbach-Alsenborn wurde der Öffentlichkeit am 20. Mai 2004 die Pforten der Privat-Ausstellung "Fritz Walter - in memoriam -" geöffnet.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Der Ort ist über die A 6 (SaarbrückenMannheim) nicht nur an das überregionale Straßennetz sondern auch nach Frankreich und Tschechien angeschlossen.

[Bearbeiten] Bildung

Schulen: Josef-Guggenmos-Grundschule, integrierte Gesamtschule, Hans-Zulliger-Schule (Sonderschule L), Polizeifachschule

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Verbandsgemeindefeuerwehr Enkenbach-Alsenborn

Die Feuerwehr in Enkenbach-Alsenborn ist eine so genannte „Verbandsgemeindefeuerwehr“. Die anderen Gemeinden dieser VG haben keine Feuerwache und werden von der Feuerwache in Enkenbach mitbetreut. Zurzeit gibt es circa 60 Mitglieder. Die Freiwillige Feuerwehr ist auch im Bereich des Katastrophenschutzes des Landkreises tätig und führt den Zug „Dekon P“ an. [3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. KommWis, Stand: 31.12.2007
  2. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
  3. http://www.enkenbach-alsenborn.de/ffwea/index.html

[Bearbeiten] Weblinks

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