Die Angrivarier (auch Angrevarier, Angarier, Engern) waren ein germanisches Volk, das an der Weser, vornehmlich auf dem rechten Ufer, vom Einfluss der Aller bis zum Steinhuder Meer, wohnte und nördlich an die Chauken, südlich an die Cherusker, südöstlich an die Dulgubnier und westlich an die Ampsivarier grenzte.
Als Germanicus 16 n. Chr. gegen die Cherusker vorrückte, erregten die Angrivarier in seinem Rücken einen Aufstand, wurden aber durch Stertinius bald zur Ruhe gebracht und blieben seitdem den Römern ergeben.
Nach Auflösung des cheruskischen Bundes erweiterten sie ihre Grenzen südwärts und entrissen unter Kaiser Nerva mit den Chamaven den Brukterern die Gegend nördlich von der Lippe und an der Quelle der Ems. Später breiteten sie sich noch weiter nach Süden und Westen aus, schlossen sich unter dem auch auf das Land (Angaria, Engern) übergegangenen Namen der Angrivarier oder Engern dem Sachsenbund an und bildeten deren mittleren Teil. Von Karl dem Großen unterworfen, nahmen sie das Christentum an.
Der Name Engern hat sich als Name eines Teils des Herzogtums Sachsen bis in das Mittelalter erhalten. Auch könnte der Namen der Stadt Enger damit in Verbindung stehen, wenn auch einiges gegen diese Vermutung spricht.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."