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Eine Energiepflanze ist eine Pflanze, die speziell für die energetische Nutzung gezüchtet und angebaut wird. Die Energie wird üblicherweise thermisch, also durch Verbrennung, aus festen oder flüssigen Pflanzenprodukten gewonnen. Wild wachsende Pflanzen, die z.B. als Brennholz energetisch genutzt werden, oder Pflanzen, die vorwiegend als Nahrungsmittel dienen (zum Beispiel Mais), werden üblicherweise nicht zu den Energiepflanzen gezählt.
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Durch den Einsatz von Energiepflanzen sollen Energieträger auf kostengünstige und ökologisch verträgliche Weise bereitgestellt werden. Dabei soll vor Allem der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) reduziert werden, um den Treibhauseffekt zu mindern. Bei dieser einseitigen Fixierung auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre wird allerdings übersehen, dass die Erzeugung von Biomasse praktisch immer mit dem Einsatz von Düngemitteln verbunden ist, aus dem das noch klimaschädlichere Lachgas N2O entsteht, das 310 mal klimaschädlicher als CO2 ist. Bei zunehmender Erzeugung von Biomasse kann deshalb der klimaschädliche Einfluss von N2O überwiegen.
Energieträger sind die getrocknete Pflanze selbst (z.B. Pellets zur direkten Verbrennung), flüssige Kraftstoffe (Bioethanol, Pflanzenöle, Biodiesel, BTL) und Biogas. Um die Kosten gering zu halten ist es wichtig, auf einer gegebenen Fläche einen hohen Ertrag zu erwirtschaften, sowie den Aufwand beim Anbau (Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, Maschinenpark, Transport) und der Weiterverarbeitung gering zu halten.
Da sich die Bedingungen (Klima, Verarbeitungsmöglichkeiten, Steuern, ...) regional unterscheiden, kommen viele Pflanzen als Energiepflanzen in Betracht, zum Beispiel Purgiernuss, Mais, Raps, Futterrüben, Hanf, Chinaschilf, schnellwachsende Bäume (Pappeln, Weiden), Zuckerrohr und Algen.
Prominente Beispiele für den großtechnischen Einsatz von Energiepflanzen sind Zuckerrohranbau in Brasilien zur Ethanolgewinnung, Diesel aus Raps in Deutschland und der Anbau von Weiden in Kurzumtriebsplantagen zur direkten Verbrennung in Schweden.
Das Umweltbundesamt lehnt in einem aktuellen (1. September 2006) Bericht[1] die Herstellung von Biodiesel ab und stellt fest:
Es besteht noch Forschungsbedarf zur effizienten Nutzung von Energiepflanzen. Ein Ziel ist es, die Energiebilanz durch Nutzung der gesamten Pflanzen und Verfahrensoptimierungen zu verbessern. Außerdem werden Methoden zur Ausweitung der nutzbaren Fläche untersucht, z.B. Zucht von Salzwasseralgen in Wüstengebieten.
Die Flächen, die für die Energiepflanzen nötig sind, können auch für andere ökonomisch und ökologisch sinnvolle Zwecke eingesetzt werden, die ebenfalls zur Minderung des Energie- und CO2-Problems beitragen (Nachwachsende Rohstoffe, Extensivierung der Landwirtschaft) und stehen nicht mehr der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung. In Anbetracht des Bevölkerungswachstums werden in diesem Zusammenhang ethische Probleme diskutiert, besonders der Einsatz von Lebensmitteln wie Getreide wird kritisiert (Getreideverbrennung).
Auch der Energiepflanzenanbau kann zu ökologischen Schäden durch intensive Landwirtschaft führen und birgt möglicherweise Risiken z.B. durch Verbreitung von Neophyten.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."