Energiefluss ist die Bezeichnung für die Weitergabe von physikalischer Energie zwischen verschiedenen physikalisch-technischen Anlagen oder zwischen verschiedenen biologisch-ökologischen Systemen.
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In der Ökologie bezeichnet Energiefluss den Energietransfer und die Energieumwandlung von eingestrahlter Sonnenenergie (oder von vorliegender chemischer Energie) im Ökosystem über die Biomasse der Primärproduzenten und die anschließende Nahrungskette (Konsumenten- und Destruentenkette). Letztlich wird der Energiefluss weitgehend in sogenannte Wärmeenergie umgesetzt. Physikalisch entspricht der Energiefluss einer Leistung, d. h. Energie pro Zeiteinheit. Er hat demzufolge z. B. die folgenden physikalischen Dimensionen
Im energiewirtschaftlichen Bereich werden auch z. B. die folgenden nicht-offiziellen Einheiten verwendet:
Wird der Energiefluss nicht auf ein Individuum, eine Population oder eine technische Anlage bezogen, sondern als Größe pro Flächeneinheit dargestellt (z. B. bei der Primärproduktion eines Maisfeldes, in der Technik bei der Energiewandlung eines Solarkollektors), so muss diese Fläche mit angegeben werden, z. B.
In den gleichen oder ähnlichen Einheiten wie in der Ökologie können auch rein technische Energieflüsse (vgl. Energiefluss-Diagramm) beschrieben werden, z. B. der Energiefluss von der Wasserkraft (Primärenergie als potentielle Energie des gestauten Wassers) über die daraus gewonnene elektrische Energie (Sekundärenergie oder Energieträger) und die Einspeisung in das Bahnnetz zur Umwandlung in die Bewegungsenergie der Züge (Endenergie und Nutzenergie). Hierbei wird ein großer Teil der Energie bei den Übertragungen und anlässlich der Endnutzung als Wärmeenergie frei.
Beiden Energiefluss-Systemen, den ökologischen wie den technischen, liegt das Prinzip der mehrfachen Energieumwandlung zugrunde, die bei jeder Wandlung nur mit einem bestimmten Wirkungsgrad operiert. Bei jedem Übergang von einer Energieform in eine andere wird Wärmeenergie frei. Ökologische Systeme zeigen beim Übergang von einer trophischen Ebene in die nächste (z. B. beim Übergang von Pflanzenfressern zu Raubtieren) im Verlaufe einer Nahrungskette Wirkungsgrade von vielfach nur um die 10 % oder weniger. Der Wirkungsgrad beim Wandel entlang technischer Energieflüsse kann sehr unterschiedlich sein.
In der realen Welt sind die ökologischen und die technischen Energieflüsse teilweise miteinander vernetzt, z. B. bei Nutzung der Wasserkraft oder der Biomasse als Primärenergie, bzw. – in umgekehrter Richtung – bei der Nutzung der Zugkraft eines Esels zum Antrieb einer Wasserförderanlage.
Ökologische Energieflüsse können für Individuen, für Populationen, für Ökosysteme oder auch für die ganze Erde erstellt werden und erlauben die Berechnung vollständiger Energiebilanzen. Infolge des Energieflusses durch die verschiedenen trophischen Ebenen der Ökosysteme wird letztlich die gesamte eingestrahlte und von der grünen Pflanze assimilierbare Lichtenergie in Form von Wärme in zeitverzögerter Form wieder an die Umwelt abgegeben. Mittels der komplexen Ausstattung der Lebewesen durch Kompartimente und durch Enzymketten, deren Aktivität vom Organismus gesteuert werden kann, sind energetische Kaskaden realisiert, die die vielfältigen irdischen Lebensprozesse und auch das Prinzip der Nahrungskette durch allmähliches und stufenweises Umwandeln, Speichern oder Freisetzen von Energie möglich machen.
Der Energiefluss durch ein mitteleuropäisches Waldökosystem beträgt als sogenannte Brutto-Primärproduktion (d. h. Biomasse-Produktion ohne Berücksichtigung des durch den Stoffwechsel der Pflanzen veratmeten Anteils) ca. 1 W/m2.
Der Energiefluss eines erwachsenen Menschen liegt in der Größenordnung von 100–150 W. Dies entspricht ca. 3 kWh pro Tag oder auf das Jahr umgerechnet ca. 1000 kWh. In den Energiegehalt der Nahrung umgerechnet entspricht dies rund 2000–3000 kcal pro Tag (= ca. 10.000 kJ pro Tag). Diese Energie benutzt der Mensch für die Summe aller seiner Stoffwechselaktivitäten, für seine Gewebeproduktion, seine Bewegungen und körperlichen Arbeiten, für seine Kommunikation und Wärmeproduktion. Der Gesamtenergieverbrauch pro Person liegt in Mitteleuropa heute allerdings wesentlich (ca. 20–30mal) höher, da auch Energie in Form von Erdöl, Holz, Elektrizität usw. für Verkehr, Heizung, industrielle Produktion und anderes verausgabt wird.
Die Primärenergie in Ökosystemen muss nicht notgedrungen aus der Strahlungsenergie des Lichts stammen, sondern kann auch durch biochemische Reaktionen (z. B. Oxidation von Sulfiden) bestritten werden. Dies hat v. a. eine Bedeutung in sauerstofffreien Regionen der Erde (z. B. Hydrothermalquellen im Ozean). Ein funktionierender Energiefluss in Ökosystemen ist die energetische Grundlage dafür, dass sie mit ihrer Organismenwelt langfristig existieren können und dass ein ökologischer Stoffkreislauf möglich ist.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."