Empfangsgebäude (in der Schweiz und in Österreich: Aufnahmegebäude) sind Gebäude auf sämtlichen Verkehrsknotenpunkten, die im Gegensatz zu Wartehallen Räume für die Durchführung innerbetrieblicher Aufgaben, z. B. des allgemeinen Geschäftsbetriebes mit Reisenden wie Ticketverkauf und Gepäckabfertigung, eventuell auch Zollabfertigungsbetrieb besitzen, dies gilt für alle Sparten wie Eisenbahn, Flugverkehr und Schiff-Fahrt.
Empfangsgebäude können zusätzlich Lounges, Umkleideräume und Wohnräume für Eisenbahner sowie Verkaufseinrichtungen (Gaststätte, Zeitungskiosk, Reise- oder Service-Center mit Ticketverkauf) enthalten. Grenzbahnhöfe verfügen über eine Zollstation, die heute im Zuge des Schengen-Abkommen geschlossen ist und nur noch Erinnerungswert besitzt.
Durch Rationalisierung der Eisenbahnen infolge ihrer Privatisierung wurden besonders in Deutschland die Empfangsgebäude vieler unbesetzter Bahnhöfe geschlossen, um Beschädigungen durch Vandalismus vorzubeugen. An diesen Stationen stehen den wartenden Reisenden - nur zum Teil - überdachte Wartehäuschen zur Verfügung.
Umgangssprachlich wird für das Empfangsgebäude häufig der Begriff Bahnhof verwendet. Fachsprachlich ist ein Bahnhof jedoch die gesamte Gleis- und Betriebsanlage.
Empfangsgebäude sind in meherere Bereiche unterteilt. Ankunftsbereich, Abflugbereich und Abfertigungsbereich mit Check-In-Schaltern und den Flugsteigen. Hinter den Empfangsgebäuden beginnt das Vorfeld eines Flughafens oder Fluglandeplatzes.
Ein Flughafen kann eines oder mehrere Empfangsgebäude besitzen.
Im Verkehrsbauwesen spricht man hier von einem Terminal.
In Hochseehäfen kann es für die Abfertigung der Passagiere auch Empfangsgebäude geben. Sie werden Analog wie Bahnhöfe betrieben und beherbergen in der Régel Zollabfertigung, Wartelounges und verfügen über Restaurants, Kiosk.
In der Fachsprache wird zumindest in Österreich statt des Begriffs Aufnahmegebäude der Begriff Aufnahmsgebäude verwendet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."