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![]() Flagge |
Wappen |
| Provinz | Drenthe |
| Bürgermeister | Cees Bijl |
| Sitz der Gemeinde | Emmen |
| Fläche – Land – Wasser |
346,29 km² 337,48 km² 8,81 km² |
| Einwohner – Bevölkerungsdichte |
109 465 (31. Dezember 2008) 325 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 52° 47′ N, 6° 54′ O52.796.9Koordinaten: 52° 47′ N, 6° 54′ O |
| Vorwahl | 0591, 0524 |
| Postleitzahlen | 7760-7769, 7800-7839, 7844, 7880-7899 |
| Website | www.emmen.nl |
Emmen (Niederlande) (
anhören?/i) ist eine Gemeinde im Südosten der niederländischen Provinz Drenthe mit 109.465 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2008), davon leben etwa 85.000 in der gleichnamigen Stadt und 20.000 in den zu der Gemeinde gehörenden Dörfern und Moorkolonien. Die Stadt liegt auf dem südöstlichen Ende des Höhenzuges Hondsrug.
Inhaltsverzeichnis |
| Emmen * | 51.510 |
| Klazienaveen | 10.930 |
| Emmer-Compascuum | 5.340 |
| Nieuw-Amsterdam | 4.180 |
| Schoonebeek | 3.790 |
| Erica | 3.720 |
| Nieuw-Weerdinge | 3.310 |
| Zwartemeer | 3.130 |
| Barger-Oosterveld ** | 2.770 |
| Veenoord | 2.200 |
| Emmer-Erfscheidenveen ** | 1.950 |
| Nieuw-Dordrecht | 1.660 |
| Weiteveen | 1.540 |
| Barger-Compascuum | 1.480 |
| Nieuw-Schoonebeek | 1.320 |
| Weerdinge ** | 780 |
| Roswinkel | 500 |
| Zandpol ** | 470 |
| Oranjedorp ** | 420 |
| Barger-Oosterveen ** | 300 |
| Oosterse Bos en Middendorp ** | 240 |
| Westenesch ** | 200 |
| Amsterdamscheveld ** | 130 |
| Barger-Erfscheidenveen ** | 130 |
| Westerse Bos ** | 100 |
| Ermerveen ** | 10 |
* einschließlich Noordbarge, Zuudbarge und Emmerschans, ohne Barger-Oosterveld, Weerdinge und Westenesch
** kein offizieller Stadtteil
Die Gegend war schon in der Bronzezeit bewohnt. Der Ort Emmen wurde im 12.Jahrhundert zum ersten Mal als Curtis Emne (Hof von Emmen) erwähnt und blieb bis im 20.Jahrhundert ein bäuerlich geprägtes Dorf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die ökonomisch schwache Region als Entwicklungsgebiet staatlich gefördert und vor allem Textil- und Metallindustrie angesiedelt. In den Anfangsjahren der Nachkriegszeit war Emmen eine der am schnellsten wachsenden Städte der Niederlande. Emmen entwickelte sich so von einem armen Bauerndorf zu einer wichtigen Stadt. Umfangreiche Wohnbaumaßnahmen wurden notwendig. Diese wurden teilweise in großem Abstand zur bestehenden Bebauung geplant, um wertvolle Landschaftsgebiete nicht zu zerstören. Dadurch nimmt die Stadt eine relativ große Fläche ein. Heute ist Emmen noch vor der Provinzhauptstadt Assen die größte Stadt der Provinz Drenthe.
Stärkste Partei der Kommunalwahlen war die PvdA mit 25,8 % vor der CDA mit 23,6 %. Die PvdA stellt mit Cees Bijl auch den Bürgermeister.
Die Stadt ist der Endpunkt der Lokaleisenbahn Zwolle–Ommen–Hardenberg–Coevorden–Emmen. Ins nahe gelegene Meppen führt eine grenzüberschreitende Buslinie.
Es gibt seit 2002 die Autobahn A37 Richtung Hoogeveen. Auch die Verbindung zur Bundesautobahn 31 und ins 25 km entfernte Meppen (E233) ist seit Ende 2007 als vierspurige Autobahn ausgebaut. Der Ausbau ist für Emmen besonders wichtig, da die Stadt als einer der Ausgangspunkte für den niederländischen Export nach Skandinavien gilt.
Die Stadt hat eine wichtige Kunstfaserindustrie. In der Umgebung wird Erdgas und seit etwa 100 Jahren auch etwas Erdöl gewonnen. Auch ein "grüner Gewerbepark" für Hightechunternehmen gehören zu dem am dichtesten konzentrierten Industriegebieten des Nordens der Niederlande. Emmen ist ein wichtiges Einkaufs- und Wirtschaftszentrum der Umgebung.
Der Tourismus ist von großer Bedeutung in Emmen. Veranstaltungen wie das Full Color Festival, der über die Grenzen hinaus bekannte größte Tierpark der Nordniederlande sowie ein „Veenpark“ in der Nähe Emmens lassen immer wieder neue Gäste nach Emmen kommen. Am Südrand der Gemeinde Emmen erstreckt sich zudem der Internationale Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen.
Mitten in Emmen befindet sich der „Dierenpark Emmen“, einer der schönsten Zoos der Niederlande. Im Dörfchen Veenoord liegt das Freilichtmuseum „Nationaal Veenpark“, das über das Leben im ehemaligen Hochmoor in der Nähe von Emmen informiert.
An der Grenze zwischen Veenoord und Nieuw Amsterdam hat im Jahr 1883 für einige Monate der Maler Vincent van Gogh gewohnt. Das Gebäude wurde erst vor wenigen Jahren zu einem kleinen Museum mit Café hergerichtet (Adresse: van Goghstraat 1).
In der Umgebung liegen mehrere kleine Wälder, Moor- und Heidegebiete, die sich für eine Wander- oder Radtour eignen. Der Gegend ist reich an Hünengräbern. Es gibt mehrere Campingplätze und einige kleinere Hotels.
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