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Emil Orlik

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Selbstporträt aus den 1920er Jahren

Emil Orlik, eigentlich Emil Orlík, (* 21. Juli 1870 in Prag; † 28. September 1932 in Berlin) war ein böhmischer Maler, Grafiker, Fotograf und Kunsthandwerker.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Orlik war Mitglied der Wiener Secession und trat zunächst vor allem als Vertreter des Jugendstils, Porträtmaler und -grafiker (u.a. von Henrik Ibsen, Bernhard Pankok, Gustav Mahler, Hermann Bahr, Max Klinger und Jakob Wassermann) in Erscheinung.

[Bearbeiten] Lehrtätigkeit

Von 1905 bis zu seinem Tod leitete Emil Orlik an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, ab 1924 den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin als Nachfolger Otto Eckmanns die Klasse für Buchkunst. Unter seinen Schülern finden sich geläufige Namen wie George Grosz, Hannah Höch, Oskar Nerlinger, aber auch weniger bekannte wie etwa Carl Schröder und der stille Gustav Berthold Schröter.

In Orliks Berliner Zeit entstanden u.a. Porträts von Ernst Barlach, Lovis Corinth, Otto Dix, Käthe Kollwitz, Franz Werfel, Rudolf Steiner, Thomas Mann, Albert Einstein oder Alfred Döblin. In Zusammenarbeit mit Max Reinhardt schuf er für dessen Inszenierungen Bühnenbild- und Kostümentwürfe.

[Bearbeiten] Japonismus

Nach einer Japan-Reise schuf Orlik Arbeiten, die vom japanischen Farb-Holzschnitt inspiriert waren. Man zählt ihn daher zu den Künstlern des Japonismus. Orlik unternahm auch Reisen nach China, Russland und Ägypten.

1917 bis 1918 war Orlik bei der Brest-Litowsk-Konferenz als offizieller Maler beschäftigt.

Ein Orlikwerk bereitete "unter der Hand" den Weg für Sigmund Freuds Aufnahme in den Wiener Professorenkreis 1902.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Emil Orlik – Bilder, Videos und Audiodateien


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