Der Emas-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im zentralen Savannenhochland (Cerrado) von Brasilien im Bundesstaat Goiás. Er wurde 1961 eingerichtet und 2001 gemeinsam mit dem Chapada dos Veadeiros zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.
Der 1319 km² große Park liegt auf der Serra dos Caiapós zwischen 1000 m auf der Hochebene und 400 m Höhe in den Flusstälern. Das Klima ist tropisch heiß und mäßig feucht, mit heißen und regenreichen Sommern und kalten, nassen Wintern.
Die Serra dos Caiapós besteht mehrheitlich aus offenem Grasland, nur etwa ein Viertel der Fläche ist bewaldet und nur 5 % machen Feuchtgebiete aus. Trotzdem ist die Flora artenreich mit ca. 600 beschriebenen Arten (1999). Besonders bekannt ist der Park jedoch für seinen Tierreichtum und den Umstand, dass sie nirgendwo sonst in Südamerika so einfach in offenem Gelände zu beobachten sind. Unter den 78 Säugetierarten sind der gefährdete Mähnenwolf, Jaguar, Puma, Ozelot, Großer Ameisenbär, Riesengürteltier, Südamerikanische Riesenratte, Pampashirsch und verschiedene Beutelratten. Vier neue Arten wurden im Gebiet des Parks entdeckt. Unter den 354 beobachteten Vogelarten befinden sich 12 gefährdete Arten; insbesondere eine Reihe von spezialisierten Grasland-Vögeln sind hier endemisch.
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Koordinaten: 18.08333° S, 52.91667° W
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."