| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||
| Landkreis: | Rheingau-Taunus-Kreis | ||
| Höhe: | 95 m ü. NN | ||
| Fläche: | 46,77 km² | ||
| Einwohner: | 17.211 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 368 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahlen: | 65343–65347 | ||
| Vorwahlen: | 06123, (Hattenheim 06723) | ||
| Kfz-Kennzeichen: | RÜD | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 39 003
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| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Gutenbergstr. 13 65343 Eltville am Rhein |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Patrick Kunkel (CDU) | ||
Eltville am Rhein [ˈɛltvɪlə] (von Alta Villa, lat. = „Hoher Hof, höher gelegene Stadt“, verschliffen zu Eldeville, Elfeld und später zu Eltville) ist eine Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen, Deutschland.
Eltville ist die größte Stadt im Rheingau. Sie trägt die Beinamen Wein-, Sekt-, Rosen- und seit 2006 auch Gutenbergstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Eltville grenzt im Norden an die Gemeinden Schlangenbad und Kiedrich, im Osten an die kreisfreie Stadt Wiesbaden und die Gemeinde Walluf, im Süden - getrennt durch den Rhein - an die Gemeinden Budenheim und Heidesheim sowie die Stadt Ingelheim (alle drei Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz) sowie im Westen an die Stadt Oestrich-Winkel.
Stadtteile:
Erste Siedlungsspuren sind bis in die Jungsteinzeit zurückzuführen. Ab dem Ende des 4. Jahrhunderts kontinuierliche Besiedlung. Erste urkundliche Erwähnung Eltvilles in der Vita Bardonis im Jahre 1058, der Lebensbeschreibung des Erzbischofs Bardo von Mainz. 1329 Bau der erzbischöflichen Burg und Bau der Stadtmauer um Eltville. Am 23. August 1332 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer Eltville die Stadtrechte. Mit der Verleihung der Stadtrechte geriet Eltville zum Spielball der damaligen Auseinandersetzungen zwischen Papst und Kaiser. Erzbischof Balduin von Trier, ein Parteigänger Kaiser Ludwigs und Verweser des Mainzer Erzstifts, hatte darum gebeten, Eltville zur Stadt zu erheben. Von 1347 bis 1480 ist Eltville die Residenz der Erzbischöfe von Mainz. Durch Dietrich Schenk von Erbach, Erzbischof von Mainz (von 1434 bis 1459) bekam vermutlich auch der Stadtteil Erbach seinen Namen.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 44,0 | 16 | 45,5 | 17 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 30,1 | 11 | 29,2 | 11 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 9,8 | 4 | 10,7 | 4 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 5,0 | 2 | 5,2 | 2 |
| BL | Bürgerliste | 7,0 | 3 | 5,4 | 2 |
| REP | Die Republikaner | 4,1 | 1 | – | – |
| WOK | Wählergemeinschaft Opitz-Kaldenberg | – | – | 4,0 | 1 |
| Gesamt | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | |
| Wahlbeteiligung in % | 54,4 | 51,3 | |||
Die Stadt Eltville am Rhein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
Eltville ist touristisch erschlossen und bekannt für die Produktion von Wein und Sekt, der in den zahlreichen Weingütern und Straußwirtschaften verkostet werden kann. Eine Besonderheit ist die Eltviller Vinothek, die als Zusammenschluss der führenden Weingüter Konsumenten einen Produktvergleich ermöglicht. Sie ist die einzige Ortsvinothek im Rheingau und eine von wenigen in Deutschland. Eltville ist Sitz der heute zu Rotkäppchen-Sekt gehörenden MM-Sektkellerei, der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach und der Sektmanufaktur Schloss Vaux sowie des größten industriellen Arbeitgebers im Rheingau, der Jean Müller GmbH Elektrotechnische Fabrik. Eltville ist eine von zehn "Rosenstädten" in Deutschland.
Eltville liegt an der Bundesstraße 42, die Richtung Osten autobahngleich ausgebaut ist und bei Walluf nahtlos in die A66 übergeht. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Frankfurt am Main – Wiesbaden – Eltville – Koblenz und gehört dem Rhein-Main-Verkehrsverbund an. Am Rheinufer existieren mehrere Anlegestellen, u.a. von der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt, welche Eltville im Linienverkehr ansteuert.
Aarbergen | Bad Schwalbach | Eltville am Rhein | Geisenheim | Heidenrod | Hohenstein | Hünstetten | Idstein | Kiedrich | Lorch | Niedernhausen | Oestrich-Winkel | Rüdesheim am Rhein | Schlangenbad | Taunusstein | Waldems | Walluf
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."